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Flickr-Galerie auf der eigenen Website
Eine einfache Möglichkeit, seine Fotos bei Flickr auf der eigenen Website anzuzeigen, bietet das PHP-Programm Satellite™ 1.0. Ich habe es eingerichtet und bei mir sieht das so aus:

Photography – stefanbucher.net
Mir gefällt das Ergebnis. Und es ist praktisch, die Fotos nur an einem Ort verwalten zu müssen. Alle Sets und Tags von Flickr werden übernommen. Jedoch gibt es keine Kommentare auf der eigenen Website. Das ist auch gar nicht nötig, finde ich. Denn so lässt sich Satellite™ 1.0 als Portfolio der eigenen Fotografie einsetzen ohne selbst eine aufwändige oder aufgeblasene Galerie oder ein Fotoblog betreiben zu müssen.
Ich hatte immer mal wieder nach Wegen gesucht, Fotos auf meiner Website anzuzeigen. Darüber geschrieben habe ich in «Ist meine Galerie ein Photoblog?» und in «Galerie, Album oder fotolog». Die damaligen Lösungen sind jedoch längst vorbei.
Und danach kam der Beitrag «Meine Bewerbung um eine Flickr-Einladung». Seither habe ich mich so mit Flickr angefreundet, dass ich meine Fotos gar nicht mehr auch noch auf meiner Site hochladen mag. Sie zeigen aber schon.
Täuschung durch alte Inhalte
Ich schaue hier
und lese da
von meiner Wunschkamera und muss am gleichen Tag im Fotogeschäft erfahren, dass die Panasonic Lumix LC1 nicht mehr lieferbar sei.
Digitalkamera.de hatte mich zwar schon vorgewarnt. Dort ist zu lesen: «im Handel verfügbar bis ca. Mai 2006».
Kann das wirklich sein, dass diese Kamera nicht mehr hergestellt wird? Fertig? Es gibt also keine mehr für mich? Ich wäre kurz vor einem Kauf gewesen.
Und die Websites verkünden weiterhin die wunderbaren Eigenschaften dieser Kamera; die Qualität der Optik, die Einstellmöglichkeiten am Objektiv, der raffinierte eingebaute Indirektblitz.
Und auch in Foren und Fotogemeinschaften lassen sich Diskussionen mitverfolgen, die schon so lange her sind, dass sie keine Bedeutung für den Kaufentscheid mehr haben können.
Hier habe ich mich von veralteten Informationen im Web täuschen lassen. Jetzt bin ich ent-täuscht.
In so einem Fall bleibt einem wohl nur noch Ebay. Es könnte daher durchaus sein, dass ich aufgebe, was ich vor einiger Zeit geschrieben habe: «Internetanwendungen die ich nicht nutze. Teil 1: Auktionen»
Links für das Arbeiten mit Sprache
Wer Rat sucht beim Schreiben am Computer, findet im Internet schnell Hilfe. Sprachwerkzeuge, die Fragen zu Rechtschreibung und Grammatik beantworten.
- LEO.org. Ins Suchfeld ein Wort oder eine Phrase eingeben und LEO zeigt Kombinationen und Verwendungsbeispiele in beiden Sprachen an (Deutsch–Englisch oder Deutsch–Französisch). LEO liefert auch die Resultate, wenn man bei Google beispielsweise «freedom en-de» eingibt. Für Firefox gibt es ein LEO-Such-Plug-in.
- Canoo.net. LEO und Canoo verlinken aufeinander. Canoo liefert die Details zur Deutschen Grammatik. Über die Funktion «Wortbildung» erhält man alle möglichen Ableitungen. Es gibt auch einen Rechtschreibe-Prüfer.
- Wortschatz Lexikon. Ist stark in Synonymen. Die erweiterte «Nachschlagen»-Funktion zeigt auch so genannte signifikante Nachbarn. Das sind Wörter die häufig rechts oder links von dem Suchwort auftreten.
- woerterbuch.info. Aufgeräumter als Google: Ein Textfeld und einen «Suchen»-Knopf. Geliefert wird wahlweise die Übersetzung (Deutsch–Englisch/Englisch–Deutsch) oder Synonyme.
Ausserdem: Für Zitate gehe ich als erstes auf Wikiquote.
Passend: The Word Nerds haben ihre liebsten Quellen (Online und Bücher) zusammengestellt. Die interessantesten Links dort für ein vertiefendes Englischstudium finde ich Bartleby.com und Etymonline.com.
«Kirchenbote» testet Kirchen-Websites
Der Zürcher «Kirchenbote» hat die Websites von evangelisch-reformierten Kirchgemeinden unter die Lupe genommen und Die zehn besten Zürcher Kirchgemeinden-Websites
erkoren.
Beurteilt wurde nach den Kriterien Information/Übersicht, Layout/Design und Kommunikation. Für die Bewertung war die deutsche Online-Redaktorin Katrin Jurzig verantwortlich. In Ihrer Gesamtbeurteilung streicht sie die Bedeutung des Contents heraus:
Häufig werde auch in ein gutes Layout investiert, doch die regelmässige Pflege der Seiten lasse zu wünschen übrig, bemängelt die Online-Redaktorin. Ein Internet-Auftritt zeichne sich durch Aktualität aus. Alte Termine sollten daher unbedingt entfernt werden. Auch müsse auf die Art der Texte geachtet werden: Knapp und präzis formuliert und in einer angenehmen Schriftgrösse mit genügend Abständen dargestellt.
Kein Thema im Test war, wie es scheint, die Barrierefreiheit.Der Artikel Die Kunst der Domestizierung
wirft ein Licht auf das Umfeld, in welchem kirchliche Websites entstehen und gepflegt werden: Geringe finanzielle Mittel und knappes Personal. Meist sind es Teilzeitmitarbeitende oder Freiwillige, die die Inhalte pflegen. Deshalb empfehle der Internet-Verantwortliche der Kantonalkirche den Kirchgemeinden ein Content-Management-System, heisst es.
Was es aber trotz CMS immer noch braucht: Schreib-Training für Texte im Web.
Meine Bookmarks bei del.icio.us
Ich habe damit angefangen, einige meiner Bookmarks bei del.icio.us einzutragen.
Bei del.icio.us legen Web-User ihre Lieblingslinks ab und tauschen sie untereinander aus. Das macht den Dienst zu einem Social Networking System.
Interessant finde ich, dass ich sehen kann, welche meiner Links auch von anderen Usern gebookmarkt wurden. Die Linkliste von Usern mit ähnlichen Interessengebieten kann ich in meiner «Inbox» abonnieren. Die Lesezeichen kann ich nach «Tags» (Kategorien) aufrufen. So finde ich leicht neue Links zu einem meiner Lieblingsthemen. Bookmarks von anderen Usern kann ich mit einem Klick in meine Sammlung kopieren. Alle Linklisten (nach User oder nach Tags) können auch als RSS-Feed abonniert werden.
Einen neuen Link trage ich einfach über ein bereitgestelltes Bookmarklet ein. Wie in Weblogs ist die Auflistung der geposteten Bookmarks in umgekehrter chronologischer Reihenfolge. Auf der del.icio.us-Startseite werden die letzten Einträge aller User angezeigt, unter «popular» die am häufigsten abgespeicherten Links.Ich habe mich gefragt, ob es eine Art Export-Funktion der gesammelten Bookmarks gibt. Denn man kann ja nie wissen, wie lange so ein Service im Netz überlebt. Schliesslich stirbt del.icio.us-Schöpfer Joshua Schachters anderes Kind geourl.org schon lange vor sich hin.
Eine Export-Möglichkeit für Mac OS X-User gibt es dank der Freeware del.icio.us2safari. Damit lassen sich die Bookmarks in den Apple-Browser übertragen.
Ein schicker kleiner del.icio.us-Client für Mac OS X ist Cocoal.icio.us. Damit lassen sich Links eintragen, suchen und anzeigen.
Mir gefällt del.icio.us. Ich werde weiterhin Bookmarks dort ablegen und gerne dann und wann in den Sammlungen von anderen Usern nach Interessantem suchen.
Weil das Internet so kompliziert ist
Ich schreibe an einem neuen Beitrag für mein Internet-Tutorial: «Warum ist das Internet so kompliziert?».
Für so viele Leute ist das Internet ein Mysterium. Ich möchte einige kritische Punkte ansprechen und Erklärungen geben.
Mir fällt auf, dass die Benutzungsfreundlichkeit des Internets als Gesamtes – nicht bloss die Web-Usability – sehr unbefriedigend ist. Alles sehr kompliziert. Aber warum nur?