Beiträge mit Schlagwort ‘tagging’
Wie taggst du? Eine Antwort
Recht ausführlich beschäftigt sich Blog Age mit sinnvollem Tagging.
Also: Tags bleiben ein Wildwuchs, das macht ja auch einen guten Teil des Reizes aus. Aber trotzdem sollte jeder Nutzer von
Social Softwaredarauf achten, seine eigene Sammlung nicht völlig abgekoppelt vom Rest der Welt zu taggen.
Damit liefert der Autor einige Antworten auf meine Frage «Wie taggst du?», die ich am 5. Februar in meinem Weblog stellte.
Via doublenine.
Wie taggst du?
Unter dem Begriff Folksonomy wird aktuell viel über die Internetservices geschrieben, die mit Tags arbeiten (Flickr, del.icio.us, Technorati und andere). Fotos, Links und Weblog-Beiträge können mit mehreren passenden Schlagwörtern versehen werden. Spannend ist es dann, wer welche weiteren Informationen mit den gleichen Tags bezeichnet hat. So entsteht ein Netz von Informationen und von Quellen.
Die Frage ist jetzt nur, welche Tags zu einer Information die passenden sind. Grundsätzlich ist das Tags-Setzen völlig frei. Will man aber beim weltweiten Verknüpfen teilnehmen und will man, dass seine Informationen gefunden werden, muss man sich schon überlegen, wie taggen.
Ich will dazu mal ein paar Fragen stellen:
- Taggst du konsequent englisch?
- Verwendest du auch deutschsprachige Schlagwörter?
- Taggst du englische Artikel englisch und deutsche deutsch?
- Was sagst du zu Tags wie «lang:de» und «lang:en»?
- Taggst du «blogs», «blog», «bloggen» oder «weblog»?
- «fotografie» oder «fotografieren»?
- Bemühst du dich, die Zahl deiner Tags konstant zu halten?
- Taggst du nach Regeln oder völlig frei?
A propos: Tags zu diesem Beitrag: Tagging, Folksonomy, Blogs.
Meine Bookmarks bei del.icio.us
Ich habe damit angefangen, einige meiner Bookmarks bei del.icio.us einzutragen.
Bei del.icio.us legen Web-User ihre Lieblingslinks ab und tauschen sie untereinander aus. Das macht den Dienst zu einem Social Networking System.
Interessant finde ich, dass ich sehen kann, welche meiner Links auch von anderen Usern gebookmarkt wurden. Die Linkliste von Usern mit ähnlichen Interessengebieten kann ich in meiner «Inbox» abonnieren. Die Lesezeichen kann ich nach «Tags» (Kategorien) aufrufen. So finde ich leicht neue Links zu einem meiner Lieblingsthemen. Bookmarks von anderen Usern kann ich mit einem Klick in meine Sammlung kopieren. Alle Linklisten (nach User oder nach Tags) können auch als RSS-Feed abonniert werden.
Einen neuen Link trage ich einfach über ein bereitgestelltes Bookmarklet ein. Wie in Weblogs ist die Auflistung der geposteten Bookmarks in umgekehrter chronologischer Reihenfolge. Auf der del.icio.us-Startseite werden die letzten Einträge aller User angezeigt, unter «popular» die am häufigsten abgespeicherten Links.Ich habe mich gefragt, ob es eine Art Export-Funktion der gesammelten Bookmarks gibt. Denn man kann ja nie wissen, wie lange so ein Service im Netz überlebt. Schliesslich stirbt del.icio.us-Schöpfer Joshua Schachters anderes Kind geourl.org schon lange vor sich hin.
Eine Export-Möglichkeit für Mac OS X-User gibt es dank der Freeware del.icio.us2safari. Damit lassen sich die Bookmarks in den Apple-Browser übertragen.
Ein schicker kleiner del.icio.us-Client für Mac OS X ist Cocoal.icio.us. Damit lassen sich Links eintragen, suchen und anzeigen.
Mir gefällt del.icio.us. Ich werde weiterhin Bookmarks dort ablegen und gerne dann und wann in den Sammlungen von anderen Usern nach Interessantem suchen.