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Tut genau, wie er muss: Switch Audio-Konverter

Switch Sound File Conversion LogoSwitch Sound File Conversion ist eine kostenlose Audio-Format-Konvertierungs-Software.

Problemlos öffnet das Programm Tonaufnahmen aus meiner Digitalkamera im WAV-Format. Auch Voice-Memos von meinem Mobiltelefon im AMR-Audio-Format sind für Switch kein Problem. Im Hauptfenster kann ich das Dokument abspielen und mir je nach Format eingebettete Informationen anzeigen lassen. Einzelne Files oder ganze Ordner kann ich importieren und schliesslich konvertieren. Auch bei den Ausgabeformaten habe ich eine grosse Auswahl – auch wenn ich mich hauptsächlich für MP3 interessiere.

Switch ist so ein Programm, dass genau das tut, was man von ihm erwartet. Ich habe ein einfaches Konvertierungsprogramm gesucht, weil Apple Garageband wie auch Audacity die Sound-Files von meiner Digitalkamera nicht richtig öffnen wollten.

Switch gibt es auch in einer kostenpflichtigen «Plus»-Version. Das Programm gibt es für Mac OS X und Windows.

EXIF-Daten von Bildern bearbeiten mit Reveal

Reveal IconReveal ist ein Opensource-Programm, mit dem sich die in Bilddateien eingebetteten Metainformationen anzeigen und teilweise editieren lassen.

Ich benutze Reveal, bevor ich eingescannte Bilder auf Flickr hochlade. Ich ziehe die Bilddatei auf das Reveal-Icon, worauf Reveal ein Informationsfenster mit drei Registern («Summary», «Exposure», «Details») anzeigt. Im ersten Register klicke ich unten links auf «Edit» und trage das Datum und die Uhrzeit der Aufnahme ein. Auch die Kamera und Angaben zum Fotografen und dem Copyright gebe ich ein. Meist reicht das schon. Unter «Exposure» könnte ich auch Details zur Belichtungszeit eintragen.

Wenn ich mit meinen Angaben fertig bin, schliesse ich das Fenster. Wenn ich jetzt das Bild hochlade, liesst Flickr die von mir eingegebenen EXIF-Daten. Jetzt werden die Informationen auf der Bildseite in der rechten Spalte unter «Additional Information» angezeigt.

Mit Reveal kann ich auch meine Bilder, die ich auf Film aufgenommen und eingescannt habe, mit EXIF-Daten versehen. Auf Flickr werden sie dann wie die digitalen Bilder behandelt. Wieder: Foto 2.0 für meine Fotos auf Film.

Reveal gibt es für Mac OS X, Window und Linux auf der Download-Seite.

(Von Reveal gehört habe ich im The Maccast.)

PDF auf dem Mac: «Vorschau» macht’s

PDF mit Vorschau oder Adobe

Wenn auf einem Macintosh-Rechner PDF-Dokumente nicht so wie rechts im Bild sondern so wie links im Bild aussehen, dann kümmert sich das Apple-Programm «Vorschau» um das Dokument.

«Vorschau» ist fest im Mac-Betriebssystem integriert und zuständig für zahlreiche Funktionen rund um das «Portable Document Format» (PDF). Und dies, ohne dass sich Mac-Benutzer um Zusatzprogramme von Adobe, dem Erfinder von PDF, kümmern müssen.

  • Anzeigen. «Vorschau» öffnet auf dem Mac in der Grundeinstellung alle PDFs, die Sie im Web oder in einer E-Mail anklicken.
  • Blättern. Mit «Vorschau» blättern Sie durch die Seiten wahlweise mit dem Vor- und Zurückknopf, den Pfeiltasten, durch Schieben mit der Maus, über die Seiten- oder die Kapitelübersicht oder die Stichwortsuche.
  • Präsentieren. Im Präsentationsmodus nimmt eine Seite im PDF den gesamten Bildschirm ein. Mit den Pfeiltasten blättern Sie vorwärts oder rückwärts – wie aus Präsentationsprogrammen gewohnt.
  • Druckvorschau. Bevor es auf Papier geht, können Sie sich von jedem Druck eine Vorschau anzeigen lassen. Nach dem Befehl «Drucken» klicken Sie auf «Vorschau» und das gleichnamige Programm zeigt Ihnen ein PDF des Dokuments.

Schliesslich lässt sich auf dem Mac auch von jedem Dokument leicht ein PDF erstellen. Das geht über den Befehl «Drucken» und die Funktion «Als PDF sichern…».

Als Mac-Benutzer können Sie den im Web weit verbreiteten Hinweis, «zum Anzeigen von PDFs benötigen Sie Adobe Reader», getrost missachten. «Vorschau» macht’s für Sie. Ausserdem zeigt «Vorschau» auch diverse Bild-Dateiformate an.

Sie können selbstverständlich, wie bei jedem anderen Dateiformat, selber bestimmen, mit welchem Programm auf Ihrem Mac PDFs geöffnet werden sollen. Wenn Sie lieber den Adobe Reader oder eine Acrobat-Vollversion diese Aufgabe übernehmen lassen möchten, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Klicken Sie einmal auf ein beliebiges PDF.
  2. Drücken Sie Befehl + I auf der Tastatur. Es öffnet sich das Fenster «Information».
  3. Im Abschnitt «Öffnen mit» wählen Sie das Adobe-Programm aus.
  4. Um von jetzt an alle PDFs mit diesem Programm zu öffnen, klicken Sie auf «Alle ändern…».

Danach sehen PDF-Dokumente auch wieder so aus wie rechts auf dem Bild.

Bemerkung: Dieser Beitrag ist eine Antwort auf eine «Leserfrage» per E-Mail. Ich habe mich über die Anfrage gefreut (und danke für den Screenshot). Vielleicht haben auch andere Leser Fragen, die ich für sie beantworten könnte. Ich mache es gerne. Schreiben Sie eine E-Mail an stefanbucher ät gmail Punkt com.

Quicksilver und anderer Tastenzauber

Quicksilver ist das Mac-Programm, das Programme blitzschnell startet und noch viel mehr kann.

In den vergangenen Tagen habe ich einige Plugins (sie werden auf Mac OS X Panther benötigt) installiert und nach und nach weitere Funktionen entdeckt (Benutzer von OS X Panther haben alle Funktionen schon integriert).

  • E-Mail senden: Quicksilver aufrufen («Ctrl»-Taste). Einen Punkt tippen, darauf ist man im Texteingabemodus. Nachricht schreiben. Mit der «Enter»-Taste wird die Funktion «E-Mail To» aktiviert. Im dritten Fenster einen Namen oder eine E-Mail-Adresse aus dem Adressbuch suchen. «Enter» und die E-Mail wird gesendet.
  • FTP-Verbindung starten: Quicksilver aufrufen. «cy» eintippen für «Cyberduck». Pfeiltaste nach rechts drücken. Jetzt das gewünschte, vorkonfigurierte FTP-Konto wählen. «Enter» und fertig.
  • Telefonnummer wählen (als Alternative zu diesem Tipp via bamboozled): Quicksilver aufrufen. Anfangsbuchstaben des Vor- und Nachnamens eintippen. Pfeiltaste nach rechts und gewünschte Nummer wählen. Tabulatortaste. Im zweiten Feld «di» für «Dial with Speaker» tippen. «Enter». Telefonhörer an die Lautsprecher halten.
  • Del.icio.us-Bookmarks durchsuchen: Quicksilver aufrufen. Nach Stichwort die eigenen Lesezeichen bei del.icio.us durchsuchen. Quicksilver findet übrigens immer alle Treffer, die die eingegebenen Buchstaben in dieser Reihenfolge irgendwo, aber nicht zwingend aneinanderhängend, enthalten.

Auch praktisch: Text direkt einem Dokument hinzufügen. Siehe: 43 Folders, «Quicksilver: Append to a text file from anywhere».

Einige Abkürzungen via Tastenkombination habe ich mir auch mit Firefox verinnerlicht.

  • Suchmaschine wechseln: Ins Suchfeld springen mit «Befehl»-K. Suchwort eingeben. Mit «Befehl» und den Pfeiltasten nach oben und nach unten die gewünschte Suchmaschinen wählen.
  • Zwischen Tabs wechseln: «Alt»-«Befehl»-Pfeiltasten rechts und links um von einem Tab ins nächste zu springen. Wenn das Tab den Fokus hat, kann mit «Befehl»-Pfeiltasten seine Position verschoben werden.
  • Gleiche Seite in neuem Tab öffnen: Ins Adressfeld springen mit «Befehl»-L. «Alt»-«Enter» tippen.

Geholfen haben die Firefox-Tastaturkürzel bei firefox.bric.de.

Outliner: Strukturierte Ideen

Wer sich etwas von Dave Winer anhört, erfährt bald einmal etwas über Outliner. Zum Beispiel im Interview mit «IT Conversations» oder in einem seiner Podcasts «Morning Coffee Notes».

Outliner zum StrukturierenOutliner helfen beim Strukturieren von Ideen und eignen sich für die Planung von Präsentationen, Artikeln und Podcasts. Stichworte und Gedankenfetzen werden in eine hierarchische Rangordnung gebracht.

Den Austausch dieser strukturierten Informationen erlaubt die Outline Processor Markup Language (OPML).

Via Mac Net Journal bin ich auf den Artikel «Outline Exchange and XML, Part 1: History» gekommen. Darin steht viel grundlegendes über XML. Und ganz oben eine Anzahl Outliner für den Mac, die OPML exportieren und/oder importieren.

Weil ich (wie 3.14a) gerne Freeware habe, ist für mich die Auswahl an Outlinern klein. MyMind ist Donationware und exportiert OPML. Herausragend die Möglichkeit, die Informationen als MindMap anzeigen zu lassen.

Ganz Freeware ist Deep Notes. Es exportiert kein OPML. Hilfreich ist die grosse Kurzbefehle-Palette.

Internetanwendungen die ich nicht nutze. Teil 3: Newsgruppen [Update]

Seit den Urzeiten des Internets diskutieren Menschen in Newsgruppen. Dieser Kommunikationskanal ist ein Fossil des weltweiten Datennetzwerks, der über das Usenet läuft.

Ich verfolge keine der Newsgruppen und habe nur selten die Diskussionsforen bei Fragen konsultiert.Die Newsgroups sind nach Sprachen und Themengebieten organisiert und benannt. Die folgenden Beispiele zeigen das Muster:

de.comp.security.virus

alt.internet.search-engines

talk.politics.misc

Zum Mitmachen braucht es einen News-Client und den Zugang zu einem News-Server.

Als Client dient meist ein E-Mail-Programm (Outlook, Mozilla. Das erklärt auch die umständliche Bezeichnung ‘E-Mail- und Diskussionsforen-Konto-Einstellungen’ unter Bearbeiten im Netscape/Mozilla). Für den News-Zugang richten Sie sich also ein Konto ein, wo Sie die gewünschten Gruppen auswählen können. Einen News-Server stellt der Internetzugang-Anbieter zur Verfügung (bei mir news.hispeed.ch).

Beiträge werden wie eine E-Mail an die Gruppe geschickt. Wer die Gruppe in seinem News-Client abonniert hat, erhält alle Nachrichten und kann darauf antworten. So entstehen Diskussionsstränge, auch Threads genannt.

Google macht alle Newsgruppen zugänglich mit der Suchfunktion Google Groups. Vor einigen Monaten veröffentlichte Google die 20 Year Usenet Timeline und eröffnete damit den Zugriff auf über 800 Millionen Nachrichten seit 1981.

Eine geeignete Gruppe zu finden scheint mir nicht ganz einfach. Eine Beurteilung, wie fundiert tatsächlich diskutiert wird, ist kaum auf einen Blick möglich. Oft treten in vielen Gruppen Missionare in diversen Angelegenheiten auf. Auch Spammer bedienen Diskussionsgruppen gerne. Alle diese Nachrichten auszufiltern, wäre mir zu mühsam.

Auch Diskussionsforen (oder Boards) im Web nutze ich kaum. Vereinzelt stellte ich Fragen im Forum von MacWeb. Im Pivot Support Forum habe ich ein Login und starte ab und zu ein neues Thema.

Update, 04.03.2005: Sandro Feuillet macht vor, wie man RSS Feeds von Google Groups abrufen und so im Feed-Reader lesen kann. Das ist für mich ein praktischer Weg, Diskussionen mitzuverfolgen. Cool.

Internetanwendungen die ich nicht nutze.Teil 2: IM

Instant Messaging (IM) ist der Internetdienst zum Versenden von kurzen Textnachrichten. Die Teilnehmer tauschen ihre Beiträge praktisch in Echtzeit untereinander aus, wie in einem Gespräch. Diese Kommunikation heisst Chatten.

Um Instant Messaging selber betreiben zu können, benötigt man eine Adresse oder einen Benutzernamen. Damit loggt man sich in das Netzwerk der Teilehmer ein. Es braucht also eine Mitgliedschaft bei einem IM-Dienstanbieter wie etwa ICQ, AOL oder MSN.

Instant-Messaging-Kontakte pflege ich keine. Ich habe noch nie jemanden gefragt: «Hast du mir deine ICQ-Nummer?» IM eignet sich in manchen Situationen besser als E-Mail. IM ist schneller und direkter. IM ist für Nachrichten prädestiniert, die im Moment wichtig sind, nicht aber für Leser, die erst am nächsten Tag wieder erreichbar sind. So wird IM oft in Unternehmen oder Teams eingesetzt und dem E-Mail vorgezogen. Leute, die Kontakte mit Verwandten auf anderen Kontinenten pflegen, nutzen IM praktisch als günstigen Telefonersatz. Mittels IM werden kaum lange Texte ausgetauscht, die Konversationen werden meist nicht gespeichert.

Was mich an Instant Messaging irritiert, ist der flüchtige, vielleicht unpräzise Gebrauch schriftlicher Sprache. Ich nehme die geschriebenen Worte oft zu genau. Plaudern mag ich lieber in gesprochenen Worten.

Ich habe kein Login bei einem IM-Anbieter. So nutze ich auch Apples iChat nicht. Einzig die IM-Funktion von Skype habe ich ganz vereinzelt genutzt. Eine sympathische Alternative zu den IM-Giganten ist Jabber, weil das Protokoll mit allen anderen IM-Diensten kompatibel ist. Doch auch dafür fehlt mir der Anwendungszweck.

Tastenkombination einüben

Ich will mir die Tastenkombination Befehl H (für «Hide») angewöhnen. Damit lässt sich ein laufendes Programm ausblenden. Das brauche ich, wenn ich Smultron benutze. Denn Smultron lässt komischerweise nach dem Schliessen einer Datei ein leeres Programmfenster stehen (etwa so, wie ich es bei Word auf Windows gar nicht mag). Die einfachste Methode, Smultron los zu werden, ohne es aber zu beenden, ist, es mittels Befehl H verschwinden zu lassen.

Auch Skype ist bei mir ausgeblendet.

Meine Bookmarks bei del.icio.us

Ich habe damit angefangen, einige meiner Bookmarks bei del.icio.us einzutragen.

Bei del.icio.us legen Web-User ihre Lieblingslinks ab und tauschen sie untereinander aus. Das macht den Dienst zu einem Social Networking System.

Interessant finde ich, dass ich sehen kann, welche meiner Links auch von anderen Usern gebookmarkt wurden. Die Linkliste von Usern mit ähnlichen Interessengebieten kann ich in meiner «Inbox» abonnieren. Die Lesezeichen kann ich nach «Tags» (Kategorien) aufrufen. So finde ich leicht neue Links zu einem meiner Lieblingsthemen. Bookmarks von anderen Usern kann ich mit einem Klick in meine Sammlung kopieren. Alle Linklisten (nach User oder nach Tags) können auch als RSS-Feed abonniert werden.

Einen neuen Link trage ich einfach über ein bereitgestelltes Bookmarklet ein. Wie in Weblogs ist die Auflistung der geposteten Bookmarks in umgekehrter chronologischer Reihenfolge. Auf der del.icio.us-Startseite werden die letzten Einträge aller User angezeigt, unter «popular» die am häufigsten abgespeicherten Links.Ich habe mich gefragt, ob es eine Art Export-Funktion der gesammelten Bookmarks gibt. Denn man kann ja nie wissen, wie lange so ein Service im Netz überlebt. Schliesslich stirbt del.icio.us-Schöpfer Joshua Schachters anderes Kind geourl.org schon lange vor sich hin.

Eine Export-Möglichkeit für Mac OS X-User gibt es dank der Freeware del.icio.us2safari. Damit lassen sich die Bookmarks in den Apple-Browser übertragen.

Ein schicker kleiner del.icio.us-Client für Mac OS X ist Cocoal.icio.us. Damit lassen sich Links eintragen, suchen und anzeigen.

Mir gefällt del.icio.us. Ich werde weiterhin Bookmarks dort ablegen und gerne dann und wann in den Sammlungen von anderen Usern nach Interessantem suchen.