Beiträge mit Schlagwort ‘rss’
Lieblings-Flickr-Gruppen: Wie es euch gefällt
Kürzlich hat Doris zu mir gesagt, sie fände es noch nicht so einfach, auf Flickr die Fotos zu finden, die ihr gefallen. Ich meinte darauf, der Schlüssel dazu seien wohl die «Gruppen».
Ich möchte deshalb hier einmal meine Lieblingsgruppen auf Flickr vorstellen, in denen ich Fotos finde, die mir gefallen und mich inspirieren.
- Quite Useless – Hier versammeln sich Fotografen, die von Stanislav eingeladen wurden, ihre Fotos der Gruppe beizusteuern. Zu sehen sind Bilder von oft sehr eigenwilligem künstlerischem Ausdruck. Stanislav gibt auch das «Quite Useless Magazine» heraus.
- 6×6 magic – Der ganze Zauber des quadratischen Mittelformat-Films. Die Palette reicht von Hasselblad bis Holga.
- B&W SQUARE GROUP – Hier wird das quadratische Format noch auf Schwarzweiss reduziert, dafür gibt es auch Digitalfotografie zu sehen.
- Film is not dead it just smells funny – Die Gruppe, aus der Fotos für das gleichnamige Blog auf
www.smellsfunny.netneu www.thiaps.com ausgewählt werden. - Lo-Fi Landscapes – «Lo-Fi» bedeutet, dass auch hier meist Toycameras im Spiel sind. Ein wunderbarer Blick auf Landschaften in der Natur oder Stadt.
- Vintage Agfa – 120 format – Ist ein Beispiel für eine Gruppe nach Kameratyp. Es ist inspirierend zu sehen, was andere mit einer Kamera, wie ich selber eine habe, zu Stande bringen.
- khôra – Eine kleine Gruppe, die den farblosen Minimalismus pflegt.
- Urban Fragments (No People) – Eine der vielen «Stadt»-Gruppen. Für mich eine der liebsten für meine Strassen- und Steinbilder.
Meine Lieblingsgruppen verfolge ich übrigens in einem Feed-Reader (Was ist das?). Wenn ich eintauchen will in einen Bilderstrom, schaue ich mir die Bilder in den Gruppen an und komme dabei vielleicht selber auf neue Ideen.
Ich möchte es hier einmal mit einer Einladung zum Kommentieren probieren: Was sind deine Lieblings-Flickr-Gruppen? Verrate uns deine Inspirationsquellen!
«Webseiten im Abo mit RSS»
In meinem Internet-Tutorial gibt es ein neues Kapitel:
Darin wird erklärt, was RSS-Feeds sind, wo man sie findet und wie man sie abonniert. In der Art meines Tutorial ist es ein Text, der die grundlegenden Fragen beantworten soll.
Ausgangspunkt ist die Analogie des RSS-Feeds mit einem Zeitungsabonnement. Mir scheint, damit viele Leute abholen zu können. Es ist auch eine Erklärung des englischen Wortes «subscribe», das oft im Zusammenhang auftaucht.
Dieser Text über RSS kommt spät. Die Notizen lagen lange bei mir rum. Dennoch kommt er vielleicht garade rechtzeitig, weil die Verbreitung von RSS-Feeds immer schneller fortschreitet. Damit gibt es immer mehr Webnutzerinnen und -Nutzer, die Antworten auf Ihre Fragen suchen.
Viele Sites, die Feeds anbieten, haben eine «Was ist RSS?»-Seite, auf der das Angebot erklärt werden soll. Mir erscheinen diese Texte meist zu knapp und zu technisch. Mein Tutorial ist nicht technisch, sondern stellt die praktische Anwendung ins Zentrum. Vielleicht bietet sich der Text deshalb als Link an, wenn erklärt werden soll, wie das mit dem XML-Signet und dem RSS-Feed alles funktioniert (etwa wie Peter Hogenkamp einen sucht).
Für Kommentare zum Text wäre ich dankbar.
Internetanwendungen die ich nicht nutze. Teil 3: Newsgruppen [Update]
Seit den Urzeiten des Internets diskutieren Menschen in Newsgruppen. Dieser Kommunikationskanal ist ein Fossil des weltweiten Datennetzwerks, der über das Usenet läuft.
Ich verfolge keine der Newsgruppen und habe nur selten die Diskussionsforen bei Fragen konsultiert.Die Newsgroups sind nach Sprachen und Themengebieten organisiert und benannt. Die folgenden Beispiele zeigen das Muster:
de.comp.security.virus
alt.internet.search-engines
talk.politics.misc
Zum Mitmachen braucht es einen News-Client und den Zugang zu einem News-Server.
Als Client dient meist ein E-Mail-Programm (Outlook, Mozilla. Das erklärt auch die umständliche Bezeichnung ‘E-Mail- und Diskussionsforen-Konto-Einstellungen’ unter Bearbeiten im Netscape/Mozilla). Für den News-Zugang richten Sie sich also ein Konto ein, wo Sie die gewünschten Gruppen auswählen können. Einen News-Server stellt der Internetzugang-Anbieter zur Verfügung (bei mir news.hispeed.ch).
Beiträge werden wie eine E-Mail an die Gruppe geschickt. Wer die Gruppe in seinem News-Client abonniert hat, erhält alle Nachrichten und kann darauf antworten. So entstehen Diskussionsstränge, auch Threads genannt.
Google macht alle Newsgruppen zugänglich mit der Suchfunktion Google Groups. Vor einigen Monaten veröffentlichte Google die 20 Year Usenet Timeline
und eröffnete damit den Zugriff auf über 800 Millionen Nachrichten seit 1981.
Eine geeignete Gruppe zu finden scheint mir nicht ganz einfach. Eine Beurteilung, wie fundiert tatsächlich diskutiert wird, ist kaum auf einen Blick möglich. Oft treten in vielen Gruppen Missionare in diversen Angelegenheiten auf. Auch Spammer bedienen Diskussionsgruppen gerne. Alle diese Nachrichten auszufiltern, wäre mir zu mühsam.
Auch Diskussionsforen (oder Boards) im Web nutze ich kaum. Vereinzelt stellte ich Fragen im Forum von MacWeb. Im Pivot Support Forum habe ich ein Login und starte ab und zu ein neues Thema.
Update, 04.03.2005: Sandro Feuillet macht vor, wie man RSS Feeds von Google Groups abrufen und so im Feed-Reader lesen kann. Das ist für mich ein praktischer Weg, Diskussionen mitzuverfolgen. Cool.
RSS-Usability: Mehr Text
Die «RSS usability guidelines» von helge.at listen folgende häufige Fehler in RSS-Feeds auf (Original in Englisch, Übersetzung von mir):
- Unkenntliche Links
- Zu wenig Text
- Zitate nicht als solche gekennzeichnet
- Updates (Änderungen) nicht als solche gekennzeichnet
- Zu viele Artikel pro Tag
- Links auf Inhalte, die nicht frei zugänglich sind, nicht gekennzeichnet
- Unter-Feeds in Haupt-Feed
- Verwechslung von Autor und Kategorie
Via Lockergnome.
Wegen einiger dieser Punkte wird die Feed-Nutzung erschwert.
Mich persönlich stören besonders zu kurze Texte.
Update: Ich frage mich: Welche dieser Anforderungen an eine bessere Benutzungsfreundlichkeit lassen sich durch die Gestaltung des Textes realisieren, welche sind von der Technologie abhängig (RSS-Version)?
Update II: Kürzlich machte sich auch D. Keith Robinson Gedanken zur RSS-Nutzung und in der Folge auch Jonathan M. Hollin.
Top 2003: Durchbruch der Weblogs und RSS-Feeds
Die «Digital»-Redaktion bittet die Leserschaft, ihre Tops und Flops des Jahres 2003 mitzuteilen. Hier mein Beitrag:
Durchbruch der Weblogs und RSS-Feeds
Weblogs – die individuellen Internettagebücher – haben in diesem Jahr den Durchbruch geschafft. Weblogs haben die bisherigen persönlichen Homepages abgelöst und auch im kommerziellen Bereich Fuss gefasst. In ihnen setzt sich ein neues Verständnis von Webdesign durch – schlichte Gestaltung und dynamische Inhalte.Weblogs sind Ausdruck einer beinahe grenzenlosen Meinungsfreiheit. Die Beiträge von Millionen von Bloggern werden über die RSS-Technologie von spezialisierten Suchmaschinen wie Feedster.com erfasst. RSS-Feeds werden von Desktop-Programmen gelesen und zeigen eine Inhaltsübersicht von mehreren Websites an.
Das Surfen im WWW erhält durch Weblogs eine neue Dimension. Schnell und übersichtlich lassen sich Fachbeiträge austauschen, Diskussionen mitverfolgen und Freundschaften pflegen. Es wurde schon spekuliert, Weblogs und RSS-Feeds könnten die E-Mails ablösen.
Weblog-Services wie blogger.com, twoday.net oder 20six.de haben das Bloggen populär und erschwinglich gemacht. Für Web-Bastler bieten die weitverbreiteten Hostingangebote mit PHP und MySQL die idealen Voraussetzungen für ein eigenes Weblog.
Die lebendigen Websites stellen eine mächtige Alternative zu den etablierten Homepages dar. Die Verbreitung der Weblogs wird sich weiter fortsetzen.
Mein Flop 2003: Die MMS-Bearbeitung auf orange.ch, weil der Service schlicht nicht funktioniert.