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Herbstferienprojekt war eine Wald-Serie
In meinen Herbstferien im Oktober habe ich Wald fotografiert. Gerade passend erschien am 2. Oktober im «Magazin» die Titelgeschichte von Max Küng Der Herbstzeitlose. Die Geschichte von einem der auszog, um die Bäume lieben zu lernen.
Und in einem Buch über Zen las ich das Zitat:
Eine alte Föhre predigt Weisheit, und
Ein wilder Vogel schreit die Wahrheit aus.
Ich fotografierte im Prättigau und am Üetliberg Bäume und Wald.
Dabei herausgekommen ist die Serie «Im Wald».
Als Ferienprojekt soweit abgeschlossen. Das Thema eigentlich ein Klassiker. Deshalb wächst die Serie wahrscheinlich in Zukunft noch weiter.
Es ist Kahle-Äste-Zeit
Die Äste von Bäumen ohne Blätter oder trockene Blumen scheinen in den Wintermonaten eine besondere Faszination auf viele Fotografen zu haben. Jedenfalls begegnen mir in einer meiner liebsten Flickr-Gruppe 6×6 magic (oder auch in Lo-Fi Landscapes) in den letzten Wochen viele solche Bilder.
Arme, die sich gegen den Himmel strecken. Dem kalten Wetter trotzen. Und ein paar wärmende Sonnenstrahlen einfangen. Vielleicht als Sinnbild für Menschen, die sich nach dem Frühling sehnen.
Auf einem Spaziergang gestern habe ich diese vertrocknete Blume gesehen. Auf Film habe ich noch mehr solche Aufnahmen, die sind aber noch nicht entwickelt und ich warte darauf, sie scannen zu können.
Ich finde, die verträumte, sehnsüchtige Atmosphäre kommt besonders durch viel Unschärfe zum Ausdruck. Ein wunderbares Motiv für alte Kameras oder Toycameras also.
