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Prototyp eines Fotobuchs
Heute ist mein Fotobuch angekommen. Ich habe es bei «Qoop» bestellt und aus meinem Flickr-Set «Book 2» erstellt.
Der Print-Service ist komfortabel in Flickr integriert. Das ist praktisch, und deshalb habe ich schon zwei Mini Photobooks von Qoop bestellt. Doch die Qualität mag nicht restlos zu überzeugen. Deshalb ist mein «Book 2» bisher nur ein Prototyp.
Das Buch bereitet mir dennoch Freude, denn ich finde, einiges stimmt: Die Auswahl der Bilder, die Paarungen und die Reihenfolge. Es ist eine sehr persönliche Sammlung meiner wichtigsten Fotos von 2007.
Damit aus dem Prototyp ein qualitativ hochstehendes Fotobuch entsteht, braucht es noch viel Arbeit – und andere Services. Doch aus verschiedenen Gründen war ich noch mit keinem anderen Fotobuch-Anbieter erfolgreich. Entweder fehlt die praktische Flickr-Integration, die Gestaltungssoftware gibt es nicht für den Mac oder sie läuft nicht auf meiner alten OS X-Version. Auch schon eigneten sich die angebotenen Design-Vorlagen nicht für meine quadratischen Bilder.
Was mir gefällt sind Dienste, die es erlauben, selber gestaltete Fotobücher in einem eigenen Web-Shop zum Verkaufen anzubieten, wie zum Beispiel Lulu.com. Und vielleicht schaffe ich es irgendwann dann doch noch, auf diese Weise ein paar Dollars zu verdienen …
Tut genau, wie er muss: Switch Audio-Konverter
Switch Sound File Conversion ist eine kostenlose Audio-Format-Konvertierungs-Software.
Problemlos öffnet das Programm Tonaufnahmen aus meiner Digitalkamera im WAV-Format. Auch Voice-Memos von meinem Mobiltelefon im AMR-Audio-Format sind für Switch kein Problem. Im Hauptfenster kann ich das Dokument abspielen und mir je nach Format eingebettete Informationen anzeigen lassen. Einzelne Files oder ganze Ordner kann ich importieren und schliesslich konvertieren. Auch bei den Ausgabeformaten habe ich eine grosse Auswahl – auch wenn ich mich hauptsächlich für MP3 interessiere.
Switch ist so ein Programm, dass genau das tut, was man von ihm erwartet. Ich habe ein einfaches Konvertierungsprogramm gesucht, weil Apple Garageband wie auch Audacity die Sound-Files von meiner Digitalkamera nicht richtig öffnen wollten.
Switch gibt es auch in einer kostenpflichtigen «Plus»-Version. Das Programm gibt es für Mac OS X und Windows.
EXIF-Daten von Bildern bearbeiten mit Reveal
Reveal ist ein Opensource-Programm, mit dem sich die in Bilddateien eingebetteten Metainformationen anzeigen und teilweise editieren lassen.
Ich benutze Reveal, bevor ich eingescannte Bilder auf Flickr hochlade. Ich ziehe die Bilddatei auf das Reveal-Icon, worauf Reveal ein Informationsfenster mit drei Registern («Summary», «Exposure», «Details») anzeigt. Im ersten Register klicke ich unten links auf «Edit» und trage das Datum und die Uhrzeit der Aufnahme ein. Auch die Kamera und Angaben zum Fotografen und dem Copyright gebe ich ein. Meist reicht das schon. Unter «Exposure» könnte ich auch Details zur Belichtungszeit eintragen.
Wenn ich mit meinen Angaben fertig bin, schliesse ich das Fenster. Wenn ich jetzt das Bild hochlade, liesst Flickr die von mir eingegebenen EXIF-Daten. Jetzt werden die Informationen auf der Bildseite in der rechten Spalte unter «Additional Information» angezeigt.
Mit Reveal kann ich auch meine Bilder, die ich auf Film aufgenommen und eingescannt habe, mit EXIF-Daten versehen. Auf Flickr werden sie dann wie die digitalen Bilder behandelt. Wieder: Foto 2.0 für meine Fotos auf Film.
Reveal gibt es für Mac OS X, Window und Linux auf der Download-Seite.
(Von Reveal gehört habe ich im The Maccast.)
PDF auf dem Mac: «Vorschau» macht’s

Wenn auf einem Macintosh-Rechner PDF-Dokumente nicht so wie rechts im Bild sondern so wie links im Bild aussehen, dann kümmert sich das Apple-Programm «Vorschau» um das Dokument.
«Vorschau» ist fest im Mac-Betriebssystem integriert und zuständig für zahlreiche Funktionen rund um das «Portable Document Format» (PDF). Und dies, ohne dass sich Mac-Benutzer um Zusatzprogramme von Adobe, dem Erfinder von PDF, kümmern müssen.
- Anzeigen. «Vorschau» öffnet auf dem Mac in der Grundeinstellung alle PDFs, die Sie im Web oder in einer E-Mail anklicken.
- Blättern. Mit «Vorschau» blättern Sie durch die Seiten wahlweise mit dem Vor- und Zurückknopf, den Pfeiltasten, durch Schieben mit der Maus, über die Seiten- oder die Kapitelübersicht oder die Stichwortsuche.
- Präsentieren. Im Präsentationsmodus nimmt eine Seite im PDF den gesamten Bildschirm ein. Mit den Pfeiltasten blättern Sie vorwärts oder rückwärts – wie aus Präsentationsprogrammen gewohnt.
- Druckvorschau. Bevor es auf Papier geht, können Sie sich von jedem Druck eine Vorschau anzeigen lassen. Nach dem Befehl «Drucken» klicken Sie auf «Vorschau» und das gleichnamige Programm zeigt Ihnen ein PDF des Dokuments.
Schliesslich lässt sich auf dem Mac auch von jedem Dokument leicht ein PDF erstellen. Das geht über den Befehl «Drucken» und die Funktion «Als PDF sichern…».
Als Mac-Benutzer können Sie den im Web weit verbreiteten Hinweis, «zum Anzeigen von PDFs benötigen Sie Adobe Reader», getrost missachten. «Vorschau» macht’s für Sie. Ausserdem zeigt «Vorschau» auch diverse Bild-Dateiformate an.
Sie können selbstverständlich, wie bei jedem anderen Dateiformat, selber bestimmen, mit welchem Programm auf Ihrem Mac PDFs geöffnet werden sollen. Wenn Sie lieber den Adobe Reader oder eine Acrobat-Vollversion diese Aufgabe übernehmen lassen möchten, gehen Sie wie folgt vor:
- Klicken Sie einmal auf ein beliebiges PDF.
- Drücken Sie Befehl + I auf der Tastatur. Es öffnet sich das Fenster «Information».
- Im Abschnitt «Öffnen mit» wählen Sie das Adobe-Programm aus.
- Um von jetzt an alle PDFs mit diesem Programm zu öffnen, klicken Sie auf «Alle ändern…».
Danach sehen PDF-Dokumente auch wieder so aus wie rechts auf dem Bild.
Bemerkung: Dieser Beitrag ist eine Antwort auf eine «Leserfrage» per E-Mail. Ich habe mich über die Anfrage gefreut (und danke für den Screenshot). Vielleicht haben auch andere Leser Fragen, die ich für sie beantworten könnte. Ich mache es gerne. Schreiben Sie eine E-Mail an stefanbucher ät gmail Punkt com.
Quicksilver und anderer Tastenzauber
Quicksilver ist das Mac-Programm, das Programme blitzschnell startet und noch viel mehr kann.
In den vergangenen Tagen habe ich einige Plugins (sie werden auf Mac OS X Panther benötigt) installiert und nach und nach weitere Funktionen entdeckt (Benutzer von OS X Panther haben alle Funktionen schon integriert).
- E-Mail senden: Quicksilver aufrufen («Ctrl»-Taste). Einen Punkt tippen, darauf ist man im Texteingabemodus. Nachricht schreiben. Mit der «Enter»-Taste wird die Funktion «E-Mail To» aktiviert. Im dritten Fenster einen Namen oder eine E-Mail-Adresse aus dem Adressbuch suchen. «Enter» und die E-Mail wird gesendet.
- FTP-Verbindung starten: Quicksilver aufrufen. «cy» eintippen für «Cyberduck». Pfeiltaste nach rechts drücken. Jetzt das gewünschte, vorkonfigurierte FTP-Konto wählen. «Enter» und fertig.
- Telefonnummer wählen (als Alternative zu diesem Tipp via bamboozled): Quicksilver aufrufen. Anfangsbuchstaben des Vor- und Nachnamens eintippen. Pfeiltaste nach rechts und gewünschte Nummer wählen. Tabulatortaste. Im zweiten Feld «di» für «Dial with Speaker» tippen. «Enter». Telefonhörer an die Lautsprecher halten.
- Del.icio.us-Bookmarks durchsuchen: Quicksilver aufrufen. Nach Stichwort die eigenen Lesezeichen bei del.icio.us durchsuchen. Quicksilver findet übrigens immer alle Treffer, die die eingegebenen Buchstaben in dieser Reihenfolge irgendwo, aber nicht zwingend aneinanderhängend, enthalten.
Auch praktisch: Text direkt einem Dokument hinzufügen. Siehe: 43 Folders, «Quicksilver: Append to a text file from anywhere».
Einige Abkürzungen via Tastenkombination habe ich mir auch mit Firefox verinnerlicht.
- Suchmaschine wechseln: Ins Suchfeld springen mit «Befehl»-K. Suchwort eingeben. Mit «Befehl» und den Pfeiltasten nach oben und nach unten die gewünschte Suchmaschinen wählen.
- Zwischen Tabs wechseln: «Alt»-«Befehl»-Pfeiltasten rechts und links um von einem Tab ins nächste zu springen. Wenn das Tab den Fokus hat, kann mit «Befehl»-Pfeiltasten seine Position verschoben werden.
- Gleiche Seite in neuem Tab öffnen: Ins Adressfeld springen mit «Befehl»-L. «Alt»-«Enter» tippen.
Geholfen haben die Firefox-Tastaturkürzel bei firefox.bric.de.
Outliner: Strukturierte Ideen
Wer sich etwas von Dave Winer anhört, erfährt bald einmal etwas über Outliner. Zum Beispiel im Interview mit «IT Conversations» oder in einem seiner Podcasts «Morning Coffee Notes».
Outliner helfen beim Strukturieren von Ideen und eignen sich für die Planung von Präsentationen, Artikeln und Podcasts. Stichworte und Gedankenfetzen werden in eine hierarchische Rangordnung gebracht.
Den Austausch dieser strukturierten Informationen erlaubt die Outline Processor Markup Language (OPML).
Via Mac Net Journal bin ich auf den Artikel «Outline Exchange and XML, Part 1: History» gekommen. Darin steht viel grundlegendes über XML. Und ganz oben eine Anzahl Outliner für den Mac, die OPML exportieren und/oder importieren.
Weil ich (wie 3.14a) gerne Freeware habe, ist für mich die Auswahl an Outlinern klein. MyMind ist Donationware und exportiert OPML. Herausragend die Möglichkeit, die Informationen als MindMap anzeigen zu lassen.
Ganz Freeware ist Deep Notes. Es exportiert kein OPML. Hilfreich ist die grosse Kurzbefehle-Palette.
Re: Browser für Mac OS 9.2
Hallo Stefan,
hätte gerne einen Tipp von Dir! Welchen Browser ist für Mac OS 9.2 zu empfehlen? Und wo finde ich den Download hierfür?
Danke und Gruß.
Danke für deine E-Mail.
Das ist ein gute Frage. Denn ich denke, ich kenne deine Situation: Mit Mac OS 9.2 ist man leider irgendwie nicht mehr ganz bei den Leuten. Die tollen Neuentwicklungen wie Safari und Firefox gibt es alle nur für Mac OS X.
Ich selber habe relativ spät auf OS X gewechselt und habe lange sogar noch mit OS 8.6 gearbeitet.
Ich habe am liebsten Mozilla 1.2.1 benutzt. Das ist die letzte Mozilla-Version, die auch auf dem klassischen Mac OS läuft. Die Mozilla-Website bietet noch einen direkten Download-Link:
ftp://ftp.mozilla.org/pub/mozilla.org/mozilla/releases/mozilla1.2.1/mozilla-macos9-1.2.1-full.bin
Mozilla 1.2.1 ist sonst auch über die Download-Plattform Versiontracker verfügbar:
http://www.versiontracker.com/dyn/moreinfo/macos/3016
Ich hoffe, du hast Spass an diesem ‘alten’ Mozilla. Ich meine, er leistet doch die beste Arbeit im Web auf Mac OS 9.2.
Viele Grüsse, Stefan
Tastenkombination einüben
Ich will mir die Tastenkombination Befehl H (für «Hide») angewöhnen. Damit lässt sich ein laufendes Programm ausblenden. Das brauche ich, wenn ich Smultron benutze. Denn Smultron lässt komischerweise nach dem Schliessen einer Datei ein leeres Programmfenster stehen (etwa so, wie ich es bei Word auf Windows gar nicht mag). Die einfachste Methode, Smultron los zu werden, ohne es aber zu beenden, ist, es mittels Befehl H verschwinden zu lassen.
Auch Skype ist bei mir ausgeblendet.