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Eine Liste mit iPhone-Foto-Apps
Ich wurde nach einer Liste mit Foto-Apps gefragt (von @pips1), die ich auf dem iPhone verwende. Nun bin ich sicher nicht einer, der alle Apps herunter lädt und unaufhörlich in immer neuen Kombinationen damit herum spielt. Deshalb ist meine Liste wohl recht kurz und einige der Apps vielleicht auch veraltet.
Hier meine Liste:
- Instagram (immer iTunes-Link). Ja, die meisten Fotos, die ich auf Instagram sharen will, bearbeite ich auch mit Intagram. Es ist wahrscheinlich meine am häuftigsten genutzte Foto-App.
- Lo-Mob. Hat ein paar gute Schwarzweiss- und Vintage-Filter und Rahmen, die verschiedene Formate simulieren (Mittelformat, TTV, Polaroid, Peel-Film). Das gute ist, dass der Ausschnitt verändert und die Rahmen auch deaktiviert werden können.
- Cross Process. Schöne Farbverschiebungen, entweder soft oder «Extreme». Mit oder ohne Rahmen.
- Plastic Bullet Camera. Wendet auf das ausgewählte Foto unendliche Zufallseffekte an mit Light-Leaks, Schwarzweiss, Ausbleichung etc. Sehr verspielt aber sehr stimmungsvoll.
- Film Lab. Simuliert zahlreiche Marken wie Kodachrome, Agfa- oder Ilford-Filme sowie alternative Prozesse wie Crossentwicklung, Sepia, Bleichung oder Daguerreotype. Mit zusätzlichen Bildbearbeitungsfunktionen.
- Vint B&W. Sehr schöne Schwarzweissumsetzung siehe im Blog hier). Leider lassen sich Fotos nur in der App aufnehmen und nicht von der Camera Roll laden.
- Slow Shutter Cam. Macht ganz gute Langzeitaufnahmen, mit Selbstauslöser, damit man das iPhone besser in eine ruhige Position bringen kann, und Belichtungskontrolle.
- Pocket Light Meter. Mehr ein Werkzeug für Foto-Enthusiasten: das iPhone als Belichtungsmesser.
Immer die neusten Meldungen über Updates, Aktionen und neue Apps erhalte ich aus den Blogs Life in Lofi und iPhoneography.com, die ich übrigens praktisch nicht auseinander halten kann, wenn über Google Reader konsumiert.
Einen Tipp nicht nur für Schweizer: iPhoneography.ch folgen (auf Tumblr)! Dort wird zu den Bildern immer auch angegeben, welche Apps verwendet wurden.
Vom Konzertprogramm zum Musikdownload
Das Konzertprogramm für März 2006 des Zürcher Jazz-Clubs «Moods» hat mich zu zwei Käufen im iTunes Music Store angeregt.
- Wycliffe Gordon, Posaune, spielt am 26.03.2006 mit Ray Anderson. Ich habe ein Stück aus einer Aufnahme mit der Formation «Paradigm Shift» gekauft.
- Die Young Blood Brass Band ist am 31.03.2006 zu sehen. Die Musiker verbinden New Orleans-Brass-Jazz mit Sprechgesang. Ich habe «It’s all Over» gekauft.
Die Verbindung von Konzertprogramm und Musikdownload ist auch das Erfolgsrezept einer derzeit gefeierten «Web 2.0»-Anwendung aus der Sparte Mashups: «Podbop». Auf der Site lassen sich frei vertriebene MP3-Musikstücke von Bands als Podcast abonnieren, die in einer gesuchten Stadt auftreten. Das funktioniert ausgezeichnet für die USA und teilweise auch für europäische Städte, denn die Daten liefert Eventful.
(Davon gehört bei Inside the Net.)
Erkläre es für Vater Boris!

Kampf den Buzzwords. Experten pflegen oft eine Sprache, die Nichteingeweihte kaum noch verstehen.
Einen selbstironischen Umgang mit den Modewörtern pflegt Geek Entertainment TV
. In die Videobeiträge wird jeweils ein Zähler eingeblendet, immer wenn ein Buzzword fällt. Um den Wert klein zu halten, bittet die Interviewerin Irina Slutsky ihre Gesprächspartner so zu reden, dass es auch ihr Vater Boris verstehe.
Kevin Burton von TailRank.com hat das im abgebildeten Beispiel – wenn auch erst nach entsprechender Aufforderung – sehr gut gemacht.
So reden oder schreiben, dass es alle verstehen, ist eine Anforderung an alle Texte. Damit das leichter gelingt, ist es eine gute Hilfe, wenn man sich den Text so vorspricht, also würde man ihn seinem Vater oder der Grossmutter erzählen. Beim Fernsehen sagten wir jeweils, wir texten für Frau Mörgeli aus Schwamendingen.
Geek Entertainment TV
gibt es via iTunes zu sehen.