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Telefonnummer auf der Website
Marcel Widmers Geschichte, wie er mehrmals von Lesern seines Jobblogs angerufen wurde, hat mich beeindruckt. Und mir ist wieder einmal aufgefallen, dass ich weder Telefonnummer noch Adresse auf meiner Site publiziert habe. (Wie ist das mit der Impressumspflicht? Müsste ich Adresse und Telefonnummer bekanntgeben?)
Da ich nicht selbständig bin und nichts zu verkaufen habe, ist der direkte Kontakt mit mir nicht dringend notwendig. Über des Kontaktformular kann man mir eine Nachricht schreiben und eine E-Mail-Adresse liest man auf meiner Autor-Seite. Dann gäbe es noch Skype; meinen Skypenamen habe ich auch einmal bekanntgegeben, doch erreicht man mich dort kaum, weil das Programm fast nie läuft.
In einigen Podcasts, die ich höre, war in den letzten Wochen von «hCard» die Rede, einem Microformat, das Adressinformationen maschinenlesbar auf Websites integriert.
So habe ich mich nun entschieden, meine Handynummer und den Wohnort mit Postleitzahl auf meiner Autor-Seite als «hCard»-Microformat zu publizieren.
Auf Anrufe bin ich gefasst. Und vielleicht ergeben sich ja so vielversprechende telefonische Kontakte. Auf Wiederhören.
Meine Sicht auf das Web
Heute war ich als Monatsgast im Onlinelabor.ch. Es bietet Internet-Trainingsplätze für erwerbslose Webpublisher/-Designer. Ich selber war einmal dort ein Teilnehmer.
Ich hatte die Gelegenheit darüber zu sprechen, wie ich auf Weblogs kam und wie ich das Web heute nutze.
Ich fing damit an, dass ich mich seit langer Zeit durch viel eigene «Weiterbildung» (Links sammeln, Themen verfolgen, immer informiert sein) mit dem Internet beschäftigt hatte.
Ich sprach von der Faszination für Hypertext, von HTML mit dem Zweck, Text zu strukturieren. Ich beschrieb die Bedeutung von semantischen HTML-Elementen und tönte die Auswirkungen von sauberem Code auf die Suchmaschinenoptimierung an.
Als Voraussetzung für mein Bloggen nannte ich folgende Punkte:
- Zeit: Stellenlosigkeit fördert das Bloggen.
- Webtechnologie: Dynamische Seiten, XHTML und CSS.
- Internet: Das Internet ist ein Lese-/Schreib-Medium.
- Wissen: Wissen sammeln und eigenes Wissen weitergeben.
(Tatsächlich glaube ich, das Bloggen hat in den Zeiten grosse Verbreitung gefunden, als viele Leute – speziell in der IT – ohne Arbeit waren. Das ist ein Thema, das meines Erachtens noch selten offen ausgesprochen wurde.)
Ich zeigte dann die WeblogFAQ und mein Weblog. Jemand nannte das Stichwort «Wiki» und fragte, was der Unterschied zu einem Weblog sei. Ich demonstrierte, wie ich in meinem Wiki eine Seite bearbeiten kann und schickte als Beispiel ein Live-Foto an mein Weblog (siehe Moblog).
Das beeindruckte. RSS, News aggregieren, die Vernetzung durch Links und die sozialen Kontakte waren auch Thema. Ich erwähnte Bloglines, del.icio.us und blog.ch.
Es war eine Rundumschau auf das Web, wie ich es heute nutze für die Organisation meines Wissens und meiner Ideen und zu meiner Unterhaltung.
Es hat Spass gemacht.
Die Notizen zum Referat stehen im Wiki.
HTML ist Struktur
HTML-Tags – etwa <h1>, <p> oder <blockquote> – sind dafür bestimmt, einen Text zu strukturieren. Und nicht dafür, dass eine Webseite hübsch aussieht.
HTML-Tags – etwa <em> und <strong> – haben eine semantische Bedeutung. <i> und <b> dagegen beeinflussen nur die Präsentation.
Auf einen Text, der dies festhält, bin ich gestern wieder gestossen:
Structural Healing. Von Jeffrey Zeldman aus dem Buch Designing With Web Standards (2003).