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	<title>So gesehen. &#187; film</title>
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	<description>Weblog über meine Fotografie.</description>
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		<title>Der Weg zur Grossformat-Lochkamera</title>
		<link>http://blog.sogesehen.ch/2011/05/08/der-weg-zum-grossformat/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 May 2011 20:16:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[entwickeln]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
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		<category><![CDATA[pinhole]]></category>
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		<category><![CDATA[selbstgemacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ist ein Bild aus der selbstgebauten Lochkamera mit 4&#215;5-Inch-Filmhalter. Damit habe ich erstmals in der dritten der gängigen Formatfamilien fotografiert: neben Kleinbild und Mittelformat jetzt auch im Grossformat. Die Vorbereitungen darauf führten mich über folgende Stationen: Anregung für das Fotografieren im Grossformat durch Eposode 17 des Film Photography Podcasts und Episode 46 von Art [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/5698990853/lightbox/" title="Woods (Large Format Pinhole) by So gesehen., on Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5068/5698990853_ae21f1c100_z.jpg" width="503" height="640" alt="Woods (Large Format Pinhole)"></a></p>
<p>Hier ist ein Bild aus der selbstgebauten Lochkamera mit 4&#215;5-Inch-Filmhalter.</p>
<p>Damit habe ich erstmals in der dritten der gängigen Formatfamilien fotografiert: neben Kleinbild und Mittelformat jetzt auch im Grossformat. Die Vorbereitungen darauf führten mich über folgende Stationen:</p>
<ul>
<li>Anregung für das Fotografieren im Grossformat durch <a href="http://michaelraso.blogspot.com/2010/10/film-photography-podcast-journal-17.html">Eposode 17 des Film Photography Podcasts</a> und <a href="http://aop.thepublicbroadcast.com/episodes/episode-46-working-with-large-format/">Episode 46 von Art of Photography Video-Podcast</a>. Und schliesslich auch noch durch die <a href="http://internationalpinhole.com/">Marquardt International Pinhole</a>.</li>
<li>Kauf eines 4&#215;5-Inch-Filmhalters auf Ebay.</li>
<li>Kartonschachtel in der passenden Grösse finden und Löscher ausschneiden: eines, für das Bildfenster, eines, für die «Linse».</li>
<li>In ein Stück Aluminium aus einer Getränkedose ein kleines Loch stechen und in die Schachtel in die «Linsen»-Öffnung kleben.</li>
<li>Schachtelinnenseite mit schwarzem Papier auskleiden.</li>
<li>Samt kaufen und Rückseite überziehen, festkleben mit Teppichklebeband.</li>
<li>In einem Handwerksgeschäft nach starken Gummibändern fragen mit der Idee, den Filmhalter später damit an der Kamera zu befestigen. Der Verkäufer hat selber schon Lochkameras gebaut und rät mir eher zu Aluminiumprofilen.</li>
<li>Aluminiumprofile kaufen, auf die passende Grösse zusägen und jetzt alles zusammenfügen und mit starkem schwarzen Klebeband befestigen.</li>
<li>Feststellen, dass im gelieferten Filmhalter zwei Blatt Film eingelegt sind, eines dabei allerdings gleich voll belichten. Das andere für eine erste Testaufnahme vormerken.</li>
<li>Eine Schachtel 4&#215;5-Inch-Schwarzweissfilm und Entwicklungsschalen bestellen bei <a href="http://www.ars-imago.ch/">Ars-Imago</a>.</li>
<li>Testbelichtung machen und Film in der abgedunkelten Waschküche in der Schale entwickeln und feststellen, dass ich während der gesamten Entwicklungszeit hätte schaukeln sollen. <a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/5674831515/">Das Resultat</a>.</li>
<li>Herausfinden, wie ich ein 4&#215;5-Inch-Negativ scannen kann, mit meinem Epson 4490, dessen Durchsichteinheit nur bis Mittelformat abtasten kann. Die Lösung: in zwei Teilen scannen und im Photoshop mit Photomerge zusammensetzen.</li>
<li>Filmhalter mit zwei neuen Blatt Film laden und damit in den nahen Wald.</li>
<li>Belichten, entwickeln, scannen. Fertig.</li>
</ul>
<p>Die Kamera ist keine Schönheit. </p>
<p>
<a href='http://blog.sogesehen.ch/2011/05/08/der-weg-zum-grossformat/pinhole3_600/' title='pinhole3_600'><img width="150" height="150" src="http://blog.sogesehen.ch/wp-content/uploads/2011/05/pinhole3_600-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="pinhole3_600" title="pinhole3_600" /></a>
<a href='http://blog.sogesehen.ch/2011/05/08/der-weg-zum-grossformat/pinhole1_600/' title='pinhole1_600'><img width="150" height="150" src="http://blog.sogesehen.ch/wp-content/uploads/2011/05/pinhole1_600-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="pinhole1_600" title="pinhole1_600" /></a>
<a href='http://blog.sogesehen.ch/2011/05/08/der-weg-zum-grossformat/holder-this-way_600/' title='holder-this-way_600'><img width="150" height="150" src="http://blog.sogesehen.ch/wp-content/uploads/2011/05/holder-this-way_600-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="holder-this-way_600" title="holder-this-way_600" /></a>
<br />
Die Aluminiumprofile dienen als Einschub für den Filmhalter. Samt kleidet den Rückteil aus und soll Licht schlucken.</p>
<p>Schärfe, Abbildungswinkel, Bildkreis – sieht alles super aus. Und ich habe nichts vermessen oder berechnet. Ich bin zufrieden.</p>
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		</item>
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		<title>Meine Investition in die Filmfotografie</title>
		<link>http://blog.sogesehen.ch/2010/11/15/meine-investition-in-die-filmfotografie/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 15:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[iphone]]></category>
		<category><![CDATA[kamera]]></category>
		<category><![CDATA[shopping]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe hier ja schon geschrieben, dass meine Digitalkamera praktisch nichts mehr taugt. Nun habe ich mir ein paar Überlegungen gemacht und bin zu folgendem Ergebnis gekommen: Ich investiere nur noch in die filmbasierte Fotografie, und dies mindestens für die nächsten fünf Jahre. Das hat Gründe und scheint mir aus heutiger Sicht Sinn zu machen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe hier ja schon geschrieben, dass meine Digitalkamera <a href="http://www.stefanbucher.net/blog/2010/10/13/ein-iphone-gr-digital-vergleich/">praktisch nichts mehr taugt</a>. Nun habe ich mir ein paar Überlegungen gemacht und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:</p>
<p><strong>Ich investiere nur noch in die filmbasierte Fotografie, und dies mindestens für die nächsten fünf Jahre.</strong></p>
<p>Das hat Gründe und scheint mir aus heutiger Sicht Sinn zu machen.</p>
<p>Anstatt gleich mit der Evaluation einer neuen Digitalkamera fortzufahren, fotografiere ich lieber mit den Geräten weiter, <a href="http://www.stefanbucher.net/blog/2010/10/16/welches-ist-meine-lieblingskamera/">die ich habe</a>. So lange der Markt an gebrauchten Analogkameras so reich und das Filmmaterial noch verfügbar ist, scheint es mir lohnend, mich in diesem Lager gar noch verstärkt zu engagieren. So könnte ich mir durchaus vorstellen, als nächstes den Schritt zu einer Grossformat-Kamera zu machen. Die Ausdrucksmöglichkeiten sind riesig und ich kann mit dem traditionellen Fotomaterial noch lange auf meinem kreativen Weg weiter wachsen. Das Bekenntnis zur filmbasierten Fotografie ist damit Teil meines «Artist&#8217;s Statement», meine Überzeugung, mein Markenzeichen.</p>
<p>In fünf Jahren sieht dann alles anders aus und wahrscheinlich ist dann die Zeit, um eine gute digitale Spiegelreflexkamera zu kaufen.</p>
<p>Zu meiner Kamerasammlung gehört ausserdem mein iPhone. Immerhin habe ich mit einem <a href="http://www.stefanbucher.net/blog/2010/08/22/ein-buchlein-mit-iphone-fotografie/">Fotobüchlein mit iPhoneografie</a> einen ersten Preis gewonnen. Auf mancher Reise wird das iPhone für mich digitale Fotos machen. Fotos, wie sie auf <a href="http://instagr.am/">Instagram</a> oder <a href="http://www.eyeem.com/">Eye&#8217;em</a> zu sehen sind, die Spass machen und ebenso von starkem Ausdruck sein können. </p>
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		<title>Nick&#8217;s Film: Vorrat für Experimente</title>
		<link>http://blog.sogesehen.ch/2010/09/19/nicks-film-vorrat-fur-experimente/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 20:16:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Nick's Film]]></category>
		<category><![CDATA[polaroid]]></category>

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		<description><![CDATA[Derzeit läuft es bei mir so: Ich nehme aus der Schachtel, die Nick Yoon mir überliess (siehe hier), einen Film und mache damit was mir gerade einfällt. Enstanden ist so diese Makroaufnahme mit der Minolta X-700 und 50mm-Objektiv in Umkehrstellung mit dem Reverse-Ring (Foto) montiert auf einem eigentlich für diese Fotografie völlig unpassenden Film (abgelaufener [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/4959231969/" title="Rudbeckia by So gesehen., on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4086/4959231969_ea85db5fe1.jpg" width="500" height="333" alt="Rudbeckia" /></a></p>
<p>Derzeit läuft es bei mir so: Ich nehme aus der Schachtel, die <a href="http://nickyoon.com/photoblog/">Nick Yoon</a> mir überliess (<a href="http://www.stefanbucher.net/blog/2010/03/28/schwarzweissfilme-an-der-wascheleine-trocknen/">siehe hier</a>), einen Film und mache damit was mir gerade einfällt. Enstanden ist so diese Makroaufnahme mit der Minolta X-700 und 50mm-Objektiv in Umkehrstellung mit dem Reverse-Ring (<a href="http://twitpic.com/2ct6nm">Foto</a>) montiert auf einem eigentlich für diese Fotografie völlig unpassenden Film (abgelaufener Kodak Gold 200).</p>
<p>Der Vorrat führte zu weiteren Experimenten wie etwa zu <a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/4936849329/in/set-72057594134677011/">diesen Fotos</a> auf Velvia 50 Diafilm im Negativprozess entwickelt (Cross Process). Oder die Verwendung eines Films für Kunstlicht im Freien (Fotos folgen).</p>
<p>Auch die Serie <a href="http://www.sogesehen.ch/serie/nacht-im-quartier/">«Nacht im Quartier»</a> und die <a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/sets/72157624538666730/detail/">Schwarzweiss-Fotos aus Wien</a> sind auf (abgelaufenem) Film aus dem Vermächtnis entstanden.</p>
<p><strong>Update:</strong> Gerade eben habe ich einen ISO 1600 Farbnegativ-Film in die <a href="http://www.stefanbucher.net/blog/2009/11/22/golden-half-spielerisches-halbformat/">Golden Half</a> eingelegt. In dieser Kombination ebenfalls Neuland.</p>
<p>Eigentlich wollten alle, die von Nicks Filmgabe profitierten, ihre Fotos auf Flickr mit dem Tag «<a href="http://www.flickr.com/photos/tags/nicksfilm/">Nick&#8217;s FIlm</a>» versehen. Ich muss das noch nachholen und hoffe auch noch von anderen <a href="http://www.flickr.com/groups/zueriflickrdrinks/">züriflickrdrinkern</a> mehr Fotos zu sehen.</p>
<p>Dank der immer noch grossen Filmschachtel kommt mein Fotografieren dieses Jahr relativ günstig. So leistete ich mir dafür eine erste Schachtel <a href="http://shop.the-impossible-project.com/allabout/silvershade/">Impossible Project PX 100 Silver Shade Film</a>.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/4977092035/" title="Carrousel (PX100) by So gesehen., on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4151/4977092035_53e9421a1f.jpg" width="416" height="500" alt="Carrousel (PX100)" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Empfehlung: FilmPhotographyPodcast.com</title>
		<link>http://blog.sogesehen.ch/2010/05/17/empfehlung-filmphotographypodcast-com/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 19:42:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[flickr]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Mai-Folge wünscht sich Michael Raso, dass die Hörer seinen Film Photography Podcast weiter empfehlen. Und das tue ich hiermit. Im Podcast unterhalten sich Michael Raso, Duane Polcou und John Fedele über Kameras, Materialien und Prozesse der Analog-Fotografie. Während Michael der Schwärmer ist, liefert Duane viele Erklärungen und John stellt die interessanten Fragen. Alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Mai-Folge wünscht sich <a href="http://www.flickr.com/photos/33591478@N03/">Michael Raso</a>, dass die Hörer seinen <q><a href="http://www.filmphotographypodcast.com/">Film Photography Podcast</a></q> weiter empfehlen. Und das tue ich hiermit.</p>
<p>Im Podcast unterhalten sich Michael Raso, Duane Polcou und John Fedele über Kameras, Materialien und Prozesse der Analog-Fotografie. Während Michael der Schwärmer ist, liefert Duane viele Erklärungen und John stellt die interessanten Fragen. Alle drei heitern die Runde auf durch ihren Witz, persönliche Anekdoten und Gesangseinlagen. Und nicht fehlen dürfen die eingespielten Soundeffekte – auch wenn manchmal nervig, es macht Spass.</p>
<p>Den drei Film-Freunden zuzuhören erweckt das Gefühl, selbst dabei zu sein und sich über das auszutauschen, was uns einfach Freude bereitet: das Experimentieren mit alten Kameras, Filme selber entwickeln, scannen, auf Flickr oder in Fotogruppen zu diskutieren. Immer wieder gibt es die Arbeit von Meistern oder Tüftlern, neue Websites oder Anbieter zu entdecken.</p>
<p>Gleichzeitig kann der Hörer viel über die USA, seine Landschaften, Slangs und Kulturen lernen. Die drei erwähnen regelmässig das «Soprano Land», das ist New Jersey, wo die drei Podcaster zuhause sind und die TV-Serie <cite>The Sopranos</cite> spielt.</p>
<p>In jeder Sendung gibt es Verlosungen und Michael ist auch spendabel mit Film-Give-Aways. Überhaupt bewundere ich, die gebende Art von Michael.</p>
<p>Die monatliche Podcastfolge wird jeweils in der eigenen <a href="http://www.flickr.com/groups/filmphotographypodcast/">Flickr-Gruppe</a> sehnlichst erwartet. Aus dem Pool werden ab und zu Bilder besprochen. Und schreiben kann man dem Team auf FilmPhotographyPodcast[at]gmail.com.</p>
<p>Das ist also meine Podcast-Empfehlung.</p>
<p>Und zur Bebilderung, hier noch mein Beitrag zum diesjährigen <cite><a href="http://www.pinholeday.org/">World Pinhole Photography Day</a></cite> vom 25. April 2010 – Lochkamerafotografie, ein Thema übrigens, das glaube ich noch nie im Podcast besprochen wurde:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/4560953241/" title="road over river (WPPD 2010) by So gesehen., on Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3451/4560953241_6685002727.jpg" width="500" height="340" alt="road over river (WPPD 2010)" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Schwarzweissfilme an der Wäscheleine trocknen</title>
		<link>http://blog.sogesehen.ch/2010/03/28/schwarzweissfilme-an-der-wascheleine-trocknen/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 15:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<category><![CDATA[film]]></category>
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		<category><![CDATA[züriflickrdrinks]]></category>
		<category><![CDATA[zuhause]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist schon dunkel in der Strasse. Aus den Kellerfenstern scheint Licht. In der Nummer 17 steht ein Mann in weissem Laborkittel in der Waschküche und schwenkt die Filmentwicklungsdose. Es hat etwas von einer Vorstadtidylle: Filme entwickeln zuhause war lange schon ein Wunsch von mir. Seit Beginn dieses Jahres habe ich die nötigen Utensilien angeschafft. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_2065" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.stefanbucher.net/blog/wp-content/uploads/2010/03/Foto-56.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.stefanbucher.net/blog/wp-content/uploads/2010/03/Foto-56-300x225.jpg" alt="" title="fotolaborkittel" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-2065" /></a><p class="wp-caption-text">Mein alter Fotolaborkittel</p></div><br />
Es ist schon dunkel in der Strasse. Aus den Kellerfenstern scheint Licht. In der Nummer 17 steht ein Mann in weissem Laborkittel in der Waschküche und schwenkt die Filmentwicklungsdose.</p>
<p>Es hat etwas von einer Vorstadtidylle: Filme entwickeln zuhause war lange schon ein Wunsch von mir. Seit Beginn dieses Jahres habe ich die nötigen Utensilien angeschafft. Vor zwei Wochen entwickelte ich die ersten zwei Filme, und gestern wieder zwei.</p>
<p>Bei den Vorbereitung zum Thema bin ich auf ein paar hilfreiche Web-Ressourcen gestossen:</p>
<ul>
<li><a href="http://filmdev.org/">FilmDev</a> ist eine Sammlung von Entwicklungs-«Rezepten» – Film-Entwickler-Kombinationen – die jeweils mit Fotos auf Flickr verlinkt sind. <a href="http://filmdev.org/user/show/339">Auf meinem Profil bei FilmDev</a> habe ich mein erstes Rezept drauf mit den entsprechenden Fotos.</li>
<li><a href="http://www.digitaltruth.com/devchart.php">The Massive Dev Chart</a> ist eine umfassende Datenbank für die Angabe von Entwicklungszeiten bei verschiedenen Film-Entwickler-Kombinationen. Auch hier wählt man Film und Entwickler, die man zum Entwickeln benutzen möchte. Die Auswahl ist gross, auch manche Exoten werden geführt. Die Angaben dienen als Richtwerte, für exakte Instruktionen konsultiert man wahrscheinlich besser die Angaben der Hersteller der verwendeten Produkte.<br />
Es gibt auch eine <a href="http://massivedevchartapp.com/">iPhone-App</a>, die die gesamte Datenbank enthält und mit Zeitangaben und Signalen durch den ganzen Entwicklungsprozess führt. Ich nutze das iPhone auch ohne diese App als Labortimer.</li>
</ul>
<p>Das Wissen des Internets ist umso hilfreicher, wenn man über eine Kiste mit vielen verschiedenen Filme verfügen kann, zu denen oft die Schachteln mit den Angaben fehlen. Eine solche Kiste durfte ich diese Woche vom <a href="http://www.flickr.com/groups/zueriflickrdrinks/">züriflickrdrinks</a>-Buddy <a href="http://nickyoon.com/photoblog/">Nick Yoon</a> übernehmen. </p>
<div id="attachment_2059" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.flickr.com/photos/victorf/4463709237/"><img src="http://www.stefanbucher.net/blog/wp-content/uploads/2010/03/film_photo_credit_victorf-300x225.jpg" alt="" title="film_photo_credit_victorf" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-2059" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Kiste voller Filme. Bild: victorf.</p></div>
<p>Im Bild zu sehen ist ein Infrarotfilm. Also ein weiteres Fotoabenteuer, das eines Tages auf mich zu kommt.<br />
Den ersten Schwarzweissfilm aus der Kiste habe ich gestern durch meine Lochkamera gelassen und auch gleich entwickelt.</p>
<p>Fürs Erste habe ich mich für den Entwickler <a href="http://www.ilfordphoto.com/products/product.asp?n=28&#038;t=Film+Developers">Ilford ID-11</a> entschieden. Er kommt in Pulverform in zwei Teilen und wird zu einer Stammlösung von einem Liter angesetzt. Bisher stimmen die Resultate und es ist ein gutes Gefühl, den Prozess selber in der Hand zu haben.</p>
<p>Tatsächlich habe ich für die Arbeit mit den Chemikalien meinen alten Fotolaborkittel angezogen ;-)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>35mm-Film in 126er-Kamera</title>
		<link>http://blog.sogesehen.ch/2010/03/11/35mm-film-in-126er-kamera/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 19:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[kamera]]></category>
		<category><![CDATA[lo-fi]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine kleine Umspularbeit im Wechselsack &#8212; ein großes Ereignis für meine Kamerasammlung: ich habe einen 35mm-Kleinbildfilm in der 126er-Film-Kamera CLIK-O MAT belichtet. Idee und Anleitung habe ich von Jason Muspratts 35mm in 126 (inkl. Youtube-Video) übernommen. Den Lichteinfall auf jedem Foto in der Mitte könnte ich mit besserem Abkleben beim nächsten Mal sicher noch verhindern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/4401618259/" title="135 film in 126 camera by So gesehen., on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4001/4401618259_a6a229d3e6_m.jpg" width="240" height="239" alt="135 film in 126 camera" /></a></p>
<p>Eine kleine Umspularbeit im Wechselsack &#8212; ein großes Ereignis für meine Kamerasammlung: ich habe einen 35mm-Kleinbildfilm in der 126er-Film-Kamera <a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/229377310/">CLIK-O MAT</a> belichtet.</p>
<p>Idee und Anleitung habe ich von Jason Muspratts <cite><a href="http://www.betweenthesprockets.com/?page_id=17">35mm in 126</a></cite> (inkl. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vuhM7McQOpc&#038;feature=player_embedded">Youtube-Video</a>) übernommen. Den Lichteinfall auf jedem Foto in der Mitte könnte ich mit besserem Abkleben beim nächsten Mal sicher noch verhindern.</p>
<p>Der CLIK-O MAT ist eine Einfachst-Knippse aus den 70er-Jahren. Lange überlegte ich mir, eine Original-126-Film-Kassette in ihr zu belichten von der offenbar noch einzigen erhältlichen Marke <a href="http://www.frugalphotographer.com/cat126.htm">Solaris</a>.<br />
Der Weg mit einer alten 126er-Film-Kassette aus dem Brockenhaus und obiger Anleitung im Web lag mir dann aber näher.</p>
<p>Dass ich mich an dieses Experiment machte, hat auch damit zu tun, dass ich mir einen Wechselsack kaufte. Dieser erlaubt es mir, auch ohne Dunkelkammer mit Film zu manipulieren. Und führt mich auch meinem Ziel näher, meine Schwarzweissfilme selber zu entwickeln. … Schon bald ist das so weit.</p>
<p><a href="http://www.stefanbucher.net/blog/wp-content/uploads/2010/03/67677277.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.stefanbucher.net/blog/wp-content/uploads/2010/03/67677277-150x150.jpg" alt="Wechselsack" title="Wechselsack" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2034" /></a></p>
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		<title>Beobachtungen auf dem Filmset</title>
		<link>http://blog.sogesehen.ch/2009/08/15/beobachtungen-auf-dem-filmset/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 12:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit, eine Film-Crew zwei Tage lang zu begleiten – auf dem Recce und am Drehtag. Dabei habe ich viele Beobachtungen gemacht, wie beim Film gearbeitet wird. Hier ein paar meiner Eindrücke: Auf dem Recce arbeitet der Director of Photography mit einer Canon 5D Mark II und macht Aufnahmen, die am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit, eine Film-Crew zwei Tage lang zu begleiten – auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Recce">Recce</a> und am Drehtag. Dabei habe ich viele Beobachtungen gemacht, wie beim Film gearbeitet wird. Hier ein paar meiner Eindrücke:</p>
<ul>
<li>Auf dem Recce arbeitet der <q title="Kameramann">Director of Photography</q> mit einer <cite>Canon 5D Mark II</cite> und macht Aufnahmen, die am Drehtag dann als Referenzbilder für die Kameraeinstellungen dienen.</li>
<li>Es wird fast immer nach Elementen gesucht, die unscharf im Vordergrund stehen, um so dem Bild Tiefenwirkung zu verleihen. Wenn sich kein Gegenstand in der Umgebung findet, wird extra etwas vor der Kamera platziert, sogar ein einzelnes Haar kann dienlich sein, um Unschärfe herzuzaubern.</li>
<li>Der Kameraassistent misst die Entfernung fürs Scharfstellen mit einem Laser-Distanzmesser (Marke HILTI) oder gar einem Messband. Auf den Autofocus verlässt man sich nicht.</li>
<li>Es wird viel mit Filtern gearbeitet – zur Steuerung der Lichtintensität sowie -Farbe. Ob oder wie ein Weissabgleich gemacht wird, konnte ich nicht beobachten.</li>
<li>Die Bewegung als Gestaltungselement wird oft auf mehrere Arten gleichzeitig eingesetzt: Kameraschwenke oder -fahrten, Aktion der Hauptperson im Bild, zusätzliche Bewegungen durch Aktionen von Statisten im Vorder- oder Hintergrund.</li>
<li>Bänder und Akkus wechseln und frischen Nachschub bereit halten ist auch beim Film eine ständige Sorge.</li>
</ul>
<p>Dieser Filmdreh war für mich eine lehrreiche Erfahrung und hat Spass gemacht.</p>
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		<title>Fotopaare: Wenn Einzelbilder Schwächen haben</title>
		<link>http://blog.sogesehen.ch/2009/01/30/fotopaare-wenn-einzelbilder-schwachen-haben/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 21:32:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[filmformat]]></category>
		<category><![CDATA[flickr]]></category>
		<category><![CDATA[inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[kleinbild]]></category>
		<category><![CDATA[schwarzweiss]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit den Bildern auf meinem letzten Kleinbildfilm war ich lange unzufrieden. Es sah danach aus, als wollte ich von den 36 Aufnahmen nur drei Bilder weiter bearbeiten und auf Flickr stellen. Es schien mir, als sei ich viel besser auf das quadratische Mittelformat (6&#215;6) eingeschossen. Von zwölf Bildern auf einer 120er-Filmrolle finde ich meist einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit den Bildern auf meinem letzten Kleinbildfilm war ich lange unzufrieden. Es sah danach aus, als wollte ich von den 36 Aufnahmen nur drei Bilder weiter bearbeiten und auf <a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/">Flickr</a> stellen.</p>
<p>Es schien mir, als sei ich viel besser auf das quadratische Mittelformat (6&#215;6) eingeschossen. Von zwölf Bildern auf einer 120er-Filmrolle finde ich meist einen höheren Anteil der Bilder passabel.</p>
<p>Mit dem letzen Kleinbildfilm hatte ich zwar vieles versucht und gewagt: Streetphotography, also Menschen auf der Strasse, und das bewusste Einsetzen der Schärfentiefe. Die Bilder kamen aber meist nichtssagend oder auch aus technischen Gründen schwach heraus.</p>
<p>Doch dann stellte ich Fotopaare zusammen:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/3238308051/" title="Diptych by So gesehen., on Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3435/3238308051_fbe0944455.jpg" width="500" height="167" alt="Diptych" /></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/3238812058/" title="Kornhausbrücke Diptych by So gesehen., on Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3261/3238812058_bd7bc7d81c.jpg" width="500" height="167" alt="Kornhausbrücke Diptych" /></a></p>
<p>Und so entstanden neue Bilder, die für mich auf einmal einen Wert hatten.</p>
<p>Aufgefallen sind mir auf Flickr vermehrt Doppelbilder von zwei Negativen auf einem Foto (siehe z. B. Gruppe «<a href="http://www.flickr.com/groups/duality/pool/">duality</a>»). Oft stammen sie aus Halbformatkameras, die zwei um 90 Grad gekippte Bilder auf dem Platz eines Standard-Kleinbildnegativs unterbringen. Manchmal zeigen die Bildpaare eine Abfolge einer Szene, manchmal auch nicht.</p>
<p>So wurde ich wieder einmal von Flickr inspiriert. Und habe dabei etwas Neues aus meiner Fotografie herausgeholt.</p>
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		<title>«Die Aufnahmen zeigen Lichteinfall»</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 20:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[flickr]]></category>
		<category><![CDATA[fotogeschäft]]></category>
		<category><![CDATA[labor]]></category>
		<category><![CDATA[lo-fi]]></category>
		<category><![CDATA[toycamera]]></category>

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		<description><![CDATA[Meinem letzten Film lag diese Karte des Fotolabors bei: Auf der Karte sind die typischen Probleme mit Filmfotografie aufgeführt. Tipps sollen helfen, diese Fehler künftig zu vermeiden. Da, wo das Kreuz gemacht wurde, heisst es im Text: «Die Aufnahmen sind verschleiert und zeigen Lichteinfall. Haben Sie Ihre Kamera geöffnet oder war die Patrone beschädigt?» Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meinem letzten Film lag diese Karte des Fotolabors bei:</p>
<p><a href='http://www.stefanbucher.net/blog/wp-content/uploads/2008/06/verschleiert.jpg'  rel="lightbox"><img src="http://www.stefanbucher.net/blog/wp-content/uploads/2008/06/verschleiert.jpg" alt="" title="Lichteinfall" class="aligncenter size-medium wp-image-903" style="border: 1px solid #ddd;width:500px;" /></a></p>
<p>Auf der Karte sind die typischen Probleme mit Filmfotografie aufgeführt. Tipps sollen helfen, diese Fehler künftig zu vermeiden.</p>
<p>Da, wo das Kreuz gemacht wurde, heisst es im Text: <cite>«Die Aufnahmen sind <strong>verschleiert</strong> und zeigen <strong>Lichteinfall</strong>. Haben Sie Ihre Kamera geöffnet oder war die Patrone beschädigt?»</cite></p>
<p>Es könnte auch eine Kamera sein, die nicht lichtdicht schliesst. Und genau dieser Effekt ist eine willkommene Eigenschaft von Billigkameras – auf englisch als <q>Toy Cameras</q> bezeichnet.</p>
<p>In der Flickr-Gruppe <a href="http://www.flickr.com/groups/lightleaks/">Lightleaks</a> gibt es die hellen Flecken zu sehen, die durch Lichteinfall auf den Film enstanden sind. Manchmal zerstören sie ein Bild, oft schmücken sie es.</p>
<p>Auch Farbveränderungen wegen abgelaufenem Film (<a href="http://flickr.com/groups/expired/">Expired Film</a>) und Doppelbelichtungen (<a href="http://flickr.com/groups/multiexpose/">Multiple Exposure</a>) sind Effekte, die sich Filmliebhaber gelegentlich zu Nutze machen.</p>
<p>Der <cite>«Fotospezialist»</cite> würde bei solchen Aufnahmen zur Karte greifen und ein Kreuz machen.</p>
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		<title>Welche Kamera für welche Bilder? Mit vier Kameras im Autofriedhof</title>
		<link>http://blog.sogesehen.ch/2008/06/19/welche-kamera-fur-welche-bilder-mit-vier-kameras-im-autofriedhof/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 20:48:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[kamera]]></category>
		<category><![CDATA[mittelformat]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>
		<category><![CDATA[polaroid]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe noch gar nicht von meinem Fotoerlebnis vom letzten Wochenende berichtet. Ich musste auch nicht, denn Roger M. Levy hat auf kultpavillon schon über unsere «virtuelle Begegnung in Kaufdorf» gebloggt. Ich habe den Historischen Autofriedhof im bernischen Kaufdorf besucht. Die Kulisse ist einmalig. Viele Hobbyfotografen verbingen ihre Samstagnachmittage dort. Diesen Sommer bietet sich dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe noch gar nicht von meinem Fotoerlebnis vom letzten Wochenende berichtet. Ich musste auch nicht, denn Roger M. Levy hat auf <cite>kultpavillon</cite> schon über unsere <a href="http://kultpavillonblog.blogspot.com/2008/06/virtuelle-begegnung-in-kaufdorf-stefan.html">«virtuelle Begegnung in Kaufdorf»</a> gebloggt.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/2577966769/" title="6 (Polaroid) by So gesehen., on Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3059/2577966769_66b8423e84_m.jpg" width="200" height="240" alt="6 (Polaroid)" /></a></p>
<p>Ich habe den <cite>Historischen Autofriedhof</cite> im bernischen Kaufdorf besucht. Die Kulisse ist einmalig. Viele Hobbyfotografen verbingen ihre Samstagnachmittage dort. Diesen Sommer bietet sich dazu die einmalige Gelegenheit während der <a href="http://autofriedhof.ch/veranstaltung_nationale-kunstausstellung.shtml">Nationalen Kunstausstellung</a>.</p>
<p>Wie von Roger erwähnt, war ich mit <strong>vier Kameras</strong> vor Ort (übrigens ein Vorteil, dass ich Kompaktkameras benutze). Wenn ich mit mehreren Kameras unterwegs bin, geht es am Schauplatz dann jeweils darum zu entscheiden, welche Kamera ich für welche Bilder einsetze.</p>
<p>Meine erste Runde machte ich mit der Polaroid-Kamera. Das quadratische Bildformat und der begrenzte Bildausschnitt (ich kann nicht sagen, welcher Brennweite umgerechnet auf Kleinbildformat das Objektiv entspricht) führten meinen Blick. Ich suchte Bilder, die diese Kamera einfangen könnte. Es sollten grosse Flächen mit klaren Linien als Begrenzung sein. Zu viele und zu nahe Details würden wohl schlecht erkennbar sein auf den meist blassen Sofortbildern.</p>
<p>Als zweite Kamera setzte ich meine 6&#215;6-Mitelformatkamera mit Farbnegativfilm geladen ein. Sie würde wahrscheinlich mehr Farben wiedergeben. Und eine entferntere Aufnahmeposition erlauben. Mit dem ebenfalls quadratischen Bildformat suchte ich wiederum ähnliche Kompositionen wie mit der Polaroid. (Die Bilder habe ich noch nicht gesehen, Film ist noch im Labor.)</p>
<p>Ganz andere Bilder machten dann die Kleinbildkamera mit Schwarzweissfilm und die Digitalkamera. Die bessere Optik erlaubt einerseits Nachaufnahmen mit vielen Datails und andererseits weitere Bildausschnitte mit einbezogener Umgebung. Im rechteckigen Bildformat lassen sich andere Kompositionen unterbringen als im Quadrat. Und die genaue Belichtungsmessung ergibt auch in schwierigen Lichtverhältnissen brauchbare Resultate.<br />
Gehe ich heute durch meine digitalen Bilder auf der Festplatte, sind es vielleicht wenige Detailaufnahmen, die für mich nun den Unterschied machen. Ich glaube zwar sogar, dass keine von ihnen ins <a href="http://www.flickr.com/photos/bucher/sets/72157605608467976/">Set bei Flickr</a> kommen wird.</p>
<p>Je nach Eigenschaften von Optik, Aufnahmematerial und Technik eignen sich Kameras für unterschiedliche Fotos. Mir gefällt die Herausforderung, solche Bilder zu finden, die auf die Stärken und Schwächen der Kameras Rücksicht nehmen. Oder umgekehrt, die Kamera einzusetzen, die für die beabsichtigte Gestaltung die treffendsten Eigenschaften hat.</p>
<p>Das erinnert mich an die Aussage Brooks Jensens im <cite><a href="http://www.lenswork.com/lensworkpodcast1-1.htm">Lenswork Podcast LW0437</a></cite> (<a href="http://www.lenswork.com/podcast/LW0437%20-%20A%20Walk%20Down%20Memory%20Lane.mp3">MP3</a>). Er zählt auf, welche Kameras er in seiner Karriere benutzte und folgert, dass Fotografen mit der Ausrüstung arbeiten, die die Bilder macht, die sie sich vorstellen. Das sei ein ständiger Wechsel im Verlauf einer fotografischen Karriere.</p>
<p>So bin ich wohl auch ein fotografischer Slider, der zwischen Kameras wechselt für die Bilder, die ich machen will.</p>
<p><strong>Update:</strong> Der Autofriedhof Kaufdorf muss definitiv geräumt werden. Tagesanzeiger, 09.09.2009: <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Es-ist-ein-Scheissgefuehl-Genau/story/25438512">«Es ist ein Scheissgefühl. Genau.»</a></p>
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