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Tonwertkorrektur einfach erklärt im mut.de-Podcast

Manchmal sind es die einfachsten Erklärungen, die am besten haften bleiben. So gegangen ist es mir mit einer Erklärung des Begriffs «Tonwertkorrektur». Klar: es geht darum, in der digitalen Bildbearbeitung ein Bild in der Helligkeit zu korrigieren und ihm ein wirklich weisses Weiss und ein sattes, dunkles Schwarz zu geben.

In der Folge «18. Trübes Tageslicht ausgleichen» (MP3) im Fotopodcast von «Markt und Technik» geht es zur Sache:

Einmal abgesehen davon, dass das «Histogramm» erklärt wird, bekommen die drei kleinen Regler für die Tonwertkorrektur mit einfachen Worten einen Sinn. Zitat aus dem PDF zur Folge:

Direkt unter dem Histogramm stehen drei Regler, drei kleine Dreiecke. Mit dem mittleren Regler ändern Sie die Gesamthelligkeit, mit den beiden äusseren den Kontrast.

So ist es, und das kann man sich leicht merken.

Den Fotopodcast von mut.de finde ich übrigens ein recht gelungener kommerzieller Podcast. Und die Macher erweitern das Format aktuell sogar – mit Interviews und Bildbesprechungen.

Tut genau, wie er muss: Switch Audio-Konverter

Switch Sound File Conversion LogoSwitch Sound File Conversion ist eine kostenlose Audio-Format-Konvertierungs-Software.

Problemlos öffnet das Programm Tonaufnahmen aus meiner Digitalkamera im WAV-Format. Auch Voice-Memos von meinem Mobiltelefon im AMR-Audio-Format sind für Switch kein Problem. Im Hauptfenster kann ich das Dokument abspielen und mir je nach Format eingebettete Informationen anzeigen lassen. Einzelne Files oder ganze Ordner kann ich importieren und schliesslich konvertieren. Auch bei den Ausgabeformaten habe ich eine grosse Auswahl – auch wenn ich mich hauptsächlich für MP3 interessiere.

Switch ist so ein Programm, dass genau das tut, was man von ihm erwartet. Ich habe ein einfaches Konvertierungsprogramm gesucht, weil Apple Garageband wie auch Audacity die Sound-Files von meiner Digitalkamera nicht richtig öffnen wollten.

Switch gibt es auch in einer kostenpflichtigen «Plus»-Version. Das Programm gibt es für Mac OS X und Windows.

EXIF-Daten von Bildern bearbeiten mit Reveal

Reveal IconReveal ist ein Opensource-Programm, mit dem sich die in Bilddateien eingebetteten Metainformationen anzeigen und teilweise editieren lassen.

Ich benutze Reveal, bevor ich eingescannte Bilder auf Flickr hochlade. Ich ziehe die Bilddatei auf das Reveal-Icon, worauf Reveal ein Informationsfenster mit drei Registern («Summary», «Exposure», «Details») anzeigt. Im ersten Register klicke ich unten links auf «Edit» und trage das Datum und die Uhrzeit der Aufnahme ein. Auch die Kamera und Angaben zum Fotografen und dem Copyright gebe ich ein. Meist reicht das schon. Unter «Exposure» könnte ich auch Details zur Belichtungszeit eintragen.

Wenn ich mit meinen Angaben fertig bin, schliesse ich das Fenster. Wenn ich jetzt das Bild hochlade, liesst Flickr die von mir eingegebenen EXIF-Daten. Jetzt werden die Informationen auf der Bildseite in der rechten Spalte unter «Additional Information» angezeigt.

Mit Reveal kann ich auch meine Bilder, die ich auf Film aufgenommen und eingescannt habe, mit EXIF-Daten versehen. Auf Flickr werden sie dann wie die digitalen Bilder behandelt. Wieder: Foto 2.0 für meine Fotos auf Film.

Reveal gibt es für Mac OS X, Window und Linux auf der Download-Seite.

(Von Reveal gehört habe ich im The Maccast.)

PDF auf dem Mac: «Vorschau» macht’s

PDF mit Vorschau oder Adobe

Wenn auf einem Macintosh-Rechner PDF-Dokumente nicht so wie rechts im Bild sondern so wie links im Bild aussehen, dann kümmert sich das Apple-Programm «Vorschau» um das Dokument.

«Vorschau» ist fest im Mac-Betriebssystem integriert und zuständig für zahlreiche Funktionen rund um das «Portable Document Format» (PDF). Und dies, ohne dass sich Mac-Benutzer um Zusatzprogramme von Adobe, dem Erfinder von PDF, kümmern müssen.

  • Anzeigen. «Vorschau» öffnet auf dem Mac in der Grundeinstellung alle PDFs, die Sie im Web oder in einer E-Mail anklicken.
  • Blättern. Mit «Vorschau» blättern Sie durch die Seiten wahlweise mit dem Vor- und Zurückknopf, den Pfeiltasten, durch Schieben mit der Maus, über die Seiten- oder die Kapitelübersicht oder die Stichwortsuche.
  • Präsentieren. Im Präsentationsmodus nimmt eine Seite im PDF den gesamten Bildschirm ein. Mit den Pfeiltasten blättern Sie vorwärts oder rückwärts – wie aus Präsentationsprogrammen gewohnt.
  • Druckvorschau. Bevor es auf Papier geht, können Sie sich von jedem Druck eine Vorschau anzeigen lassen. Nach dem Befehl «Drucken» klicken Sie auf «Vorschau» und das gleichnamige Programm zeigt Ihnen ein PDF des Dokuments.

Schliesslich lässt sich auf dem Mac auch von jedem Dokument leicht ein PDF erstellen. Das geht über den Befehl «Drucken» und die Funktion «Als PDF sichern…».

Als Mac-Benutzer können Sie den im Web weit verbreiteten Hinweis, «zum Anzeigen von PDFs benötigen Sie Adobe Reader», getrost missachten. «Vorschau» macht’s für Sie. Ausserdem zeigt «Vorschau» auch diverse Bild-Dateiformate an.

Sie können selbstverständlich, wie bei jedem anderen Dateiformat, selber bestimmen, mit welchem Programm auf Ihrem Mac PDFs geöffnet werden sollen. Wenn Sie lieber den Adobe Reader oder eine Acrobat-Vollversion diese Aufgabe übernehmen lassen möchten, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Klicken Sie einmal auf ein beliebiges PDF.
  2. Drücken Sie Befehl + I auf der Tastatur. Es öffnet sich das Fenster «Information».
  3. Im Abschnitt «Öffnen mit» wählen Sie das Adobe-Programm aus.
  4. Um von jetzt an alle PDFs mit diesem Programm zu öffnen, klicken Sie auf «Alle ändern…».

Danach sehen PDF-Dokumente auch wieder so aus wie rechts auf dem Bild.

Bemerkung: Dieser Beitrag ist eine Antwort auf eine «Leserfrage» per E-Mail. Ich habe mich über die Anfrage gefreut (und danke für den Screenshot). Vielleicht haben auch andere Leser Fragen, die ich für sie beantworten könnte. Ich mache es gerne. Schreiben Sie eine E-Mail an stefanbucher ät gmail Punkt com.

Internetanwendungen die ich nicht nutze.Teil 2: IM

Instant Messaging (IM) ist der Internetdienst zum Versenden von kurzen Textnachrichten. Die Teilnehmer tauschen ihre Beiträge praktisch in Echtzeit untereinander aus, wie in einem Gespräch. Diese Kommunikation heisst Chatten.

Um Instant Messaging selber betreiben zu können, benötigt man eine Adresse oder einen Benutzernamen. Damit loggt man sich in das Netzwerk der Teilehmer ein. Es braucht also eine Mitgliedschaft bei einem IM-Dienstanbieter wie etwa ICQ, AOL oder MSN.

Instant-Messaging-Kontakte pflege ich keine. Ich habe noch nie jemanden gefragt: «Hast du mir deine ICQ-Nummer?» IM eignet sich in manchen Situationen besser als E-Mail. IM ist schneller und direkter. IM ist für Nachrichten prädestiniert, die im Moment wichtig sind, nicht aber für Leser, die erst am nächsten Tag wieder erreichbar sind. So wird IM oft in Unternehmen oder Teams eingesetzt und dem E-Mail vorgezogen. Leute, die Kontakte mit Verwandten auf anderen Kontinenten pflegen, nutzen IM praktisch als günstigen Telefonersatz. Mittels IM werden kaum lange Texte ausgetauscht, die Konversationen werden meist nicht gespeichert.

Was mich an Instant Messaging irritiert, ist der flüchtige, vielleicht unpräzise Gebrauch schriftlicher Sprache. Ich nehme die geschriebenen Worte oft zu genau. Plaudern mag ich lieber in gesprochenen Worten.

Ich habe kein Login bei einem IM-Anbieter. So nutze ich auch Apples iChat nicht. Einzig die IM-Funktion von Skype habe ich ganz vereinzelt genutzt. Eine sympathische Alternative zu den IM-Giganten ist Jabber, weil das Protokoll mit allen anderen IM-Diensten kompatibel ist. Doch auch dafür fehlt mir der Anwendungszweck.