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Steve Wozniak am Tweakfest07 in Zürich
[Update] Steve Wozniak hat natürlich auch in Zürich die Geschichte des elektronikbegeisterten Jungen zu erzählen, der den Apple-Computer gebaut und die die Firma Apple mitbegründet hat. Und am Tweakfest07 spricht er anhand dieser Geschichte von Innovation durch Technologie.
Steve Wozniak wechselt in seiner Rede immer wieder ab zwischen Erlebnisbericht, technischen Erklärungen und Merksätzen, die er dem Publikum in die Zukunft mitgeben will. Einer dieser Merksätze ist: Projekte, die lange dauern und aufwändig sind, sind besser um daraus zu lernen. Denn sie fordern den Willen und die Kraft durchzuhalten und sich durchzuschlagen.
Steve schildert anschaulich, wie er elektronische Geräte nachbaute und auf Papier nachzeichnete, wovon er in Magazinen las. Angetrieben vom bescheidenen Pflichtbewusstsein eines Ingenieurs verfolgte Steve immer das Ziel, Maschinen zu bauen, die wirklich funktionieren. Die Technologie sollte die Zukunft der Menschen besser werden lassen.
Besser hiess für Wozniak immer weniger Teile zu benutzen. Auch dies passt als Merksatz in unsere Zeit, in der Simplicity
hoch im Kurs steht. Und besser heisst für Wozniak auch, dass Maschinen funktionieren müssen, so wie Menschen funktionieren. Gerade für Ingenieure sei dies jedoch oft nicht leicht zu sehen, weil sie sich an das Komplizierte gewöhnt hätten, erzählt Wozniak.
Innovation sei, wenn wir in unseren Köpfen tun, was andere noch nicht tun. Und aus diesem Vorsprung gewinnen wir die Anerkennung, die wir suchen. Steve jedenfalls erzählt, wie er seine Erfüllung fand im Ausdenken von Computern, die mehr konnten als was schon da war.
Und dann tritt Steve Jobs auf in der Lebensgeschichte von Steve Wozniak. Es folgen Anspielungen auf die Musik von Bob Dylan, die die beiden Freunde liebten – viel mehr als die Musik der Beatles (dieser Geschmack prägt bis heute die Musikauswahl in Apples iTunes Music Store).
Als Lehre mitzunehmen ist auch die Tatsache, dass der Apple I ein Ergebnis ist aus den einzelnen Entwicklungen, die Steve Wozniak in seinem Leben eine nach der anderen schuff: Eine logische Fortsetzung dessen, was er über lange Lehrjahre erarbeitet hat.
Als der Apple I fertig war, zögerte Wozniak nicht, seine Baupläne frei seinen Computer-Club-Freunden weiterzugeben. Bis Jobs kam und aus dem Apple I ein Geschäft machte: die Firma Apple Computers.
Und dann folgte der Apple II und die Geschichte, wie die Firma Apple immer einen Schritt in der Zukunft war bei der Einführung von neuen Technologien. Bis hin zum iPod, der ausserdem einen weiteren Faktor von Apples Philosophie verdeutlicht. Nämlich dass die Technologie so funktionieren soll, wie die Menschen funktionieren.
Am Ende hört sich Steve Wozniaks Rede kurz noch beinahe wie eine Werbebotschaft an. Was er den Zuhörern in rund 45 Minuten mitgegeben hat, war mehrheitlich sehr persönlich und mit viel Innovationsgeist erfüllt. Zur abschliessenden Frage-Antwort-Runde konnte ich leider nicht mehr bleiben.
PDF auf dem Mac: «Vorschau» macht’s

Wenn auf einem Macintosh-Rechner PDF-Dokumente nicht so wie rechts im Bild sondern so wie links im Bild aussehen, dann kümmert sich das Apple-Programm «Vorschau» um das Dokument.
«Vorschau» ist fest im Mac-Betriebssystem integriert und zuständig für zahlreiche Funktionen rund um das «Portable Document Format» (PDF). Und dies, ohne dass sich Mac-Benutzer um Zusatzprogramme von Adobe, dem Erfinder von PDF, kümmern müssen.
- Anzeigen. «Vorschau» öffnet auf dem Mac in der Grundeinstellung alle PDFs, die Sie im Web oder in einer E-Mail anklicken.
- Blättern. Mit «Vorschau» blättern Sie durch die Seiten wahlweise mit dem Vor- und Zurückknopf, den Pfeiltasten, durch Schieben mit der Maus, über die Seiten- oder die Kapitelübersicht oder die Stichwortsuche.
- Präsentieren. Im Präsentationsmodus nimmt eine Seite im PDF den gesamten Bildschirm ein. Mit den Pfeiltasten blättern Sie vorwärts oder rückwärts – wie aus Präsentationsprogrammen gewohnt.
- Druckvorschau. Bevor es auf Papier geht, können Sie sich von jedem Druck eine Vorschau anzeigen lassen. Nach dem Befehl «Drucken» klicken Sie auf «Vorschau» und das gleichnamige Programm zeigt Ihnen ein PDF des Dokuments.
Schliesslich lässt sich auf dem Mac auch von jedem Dokument leicht ein PDF erstellen. Das geht über den Befehl «Drucken» und die Funktion «Als PDF sichern…».
Als Mac-Benutzer können Sie den im Web weit verbreiteten Hinweis, «zum Anzeigen von PDFs benötigen Sie Adobe Reader», getrost missachten. «Vorschau» macht’s für Sie. Ausserdem zeigt «Vorschau» auch diverse Bild-Dateiformate an.
Sie können selbstverständlich, wie bei jedem anderen Dateiformat, selber bestimmen, mit welchem Programm auf Ihrem Mac PDFs geöffnet werden sollen. Wenn Sie lieber den Adobe Reader oder eine Acrobat-Vollversion diese Aufgabe übernehmen lassen möchten, gehen Sie wie folgt vor:
- Klicken Sie einmal auf ein beliebiges PDF.
- Drücken Sie Befehl + I auf der Tastatur. Es öffnet sich das Fenster «Information».
- Im Abschnitt «Öffnen mit» wählen Sie das Adobe-Programm aus.
- Um von jetzt an alle PDFs mit diesem Programm zu öffnen, klicken Sie auf «Alle ändern…».
Danach sehen PDF-Dokumente auch wieder so aus wie rechts auf dem Bild.
Bemerkung: Dieser Beitrag ist eine Antwort auf eine «Leserfrage» per E-Mail. Ich habe mich über die Anfrage gefreut (und danke für den Screenshot). Vielleicht haben auch andere Leser Fragen, die ich für sie beantworten könnte. Ich mache es gerne. Schreiben Sie eine E-Mail an stefanbucher ät gmail Punkt com.
Apple Retail Store in Zürich
FACTS berichtet, dass Apple an renommierter Zürcher Adresse einen Flagship-Store eröffnen will.
«Es ist geplant, an einer Zürcher Top-Adresse einen Flagship-Store zu eröffnen», bestätigt Walter Müllhaupt. Der Anwalt ist Verwaltungsrat von Apple Schweiz und interimistischer Geschäftsführer der im Juni gegründeten Apple Retail Switzerland GmbH.
Ich könnte mir vorstellen, es war nicht selbstverständlich, dass Zürich als Schweizer Standort zum Zug kommen soll. Um so grösser die Vorfreude. Wann der Store kommen wird, ist noch nicht bekannt. Frühenstens 2006 meint macprime.ch.
Via iPodFun.de.
[Update: 26.11.2005] In Zürich eröffnet heute der Mac-Händler DataQuest ein Apple Center
. Dieses ist nicht zu verwechseln mit dem Apple Retail Store.
[Update: 16.01.2008] Der Tages-Anzeiger berichtet, dass der Apple Store in Zürich an der Bahnhofstrasse einziehen kann. Die Eröffnung dürfte im Juli 2008 sein. Siehe auch Nachricht bei Maclife.de.
Internetanwendungen die ich nicht nutze.Teil 2: IM
Instant Messaging (IM) ist der Internetdienst zum Versenden von kurzen Textnachrichten. Die Teilnehmer tauschen ihre Beiträge praktisch in Echtzeit untereinander aus, wie in einem Gespräch. Diese Kommunikation heisst Chatten.
Um Instant Messaging selber betreiben zu können, benötigt man eine Adresse oder einen Benutzernamen. Damit loggt man sich in das Netzwerk der Teilehmer ein. Es braucht also eine Mitgliedschaft bei einem IM-Dienstanbieter wie etwa ICQ, AOL oder MSN.
Instant-Messaging-Kontakte pflege ich keine. Ich habe noch nie jemanden gefragt: «Hast du mir deine ICQ-Nummer?» IM eignet sich in manchen Situationen besser als E-Mail. IM ist schneller und direkter. IM ist für Nachrichten prädestiniert, die im Moment wichtig sind, nicht aber für Leser, die erst am nächsten Tag wieder erreichbar sind. So wird IM oft in Unternehmen oder Teams eingesetzt und dem E-Mail vorgezogen. Leute, die Kontakte mit Verwandten auf anderen Kontinenten pflegen, nutzen IM praktisch als günstigen Telefonersatz. Mittels IM werden kaum lange Texte ausgetauscht, die Konversationen werden meist nicht gespeichert.
Was mich an Instant Messaging irritiert, ist der flüchtige, vielleicht unpräzise Gebrauch schriftlicher Sprache. Ich nehme die geschriebenen Worte oft zu genau. Plaudern mag ich lieber in gesprochenen Worten.
Ich habe kein Login bei einem IM-Anbieter. So nutze ich auch Apples iChat nicht. Einzig die IM-Funktion von Skype habe ich ganz vereinzelt genutzt. Eine sympathische Alternative zu den IM-Giganten ist Jabber, weil das Protokoll mit allen anderen IM-Diensten kompatibel ist. Doch auch dafür fehlt mir der Anwendungszweck.
Re: Browser für Mac OS 9.2
Hallo Stefan,
hätte gerne einen Tipp von Dir! Welchen Browser ist für Mac OS 9.2 zu empfehlen? Und wo finde ich den Download hierfür?
Danke und Gruß.
Danke für deine E-Mail.
Das ist ein gute Frage. Denn ich denke, ich kenne deine Situation: Mit Mac OS 9.2 ist man leider irgendwie nicht mehr ganz bei den Leuten. Die tollen Neuentwicklungen wie Safari und Firefox gibt es alle nur für Mac OS X.
Ich selber habe relativ spät auf OS X gewechselt und habe lange sogar noch mit OS 8.6 gearbeitet.
Ich habe am liebsten Mozilla 1.2.1 benutzt. Das ist die letzte Mozilla-Version, die auch auf dem klassischen Mac OS läuft. Die Mozilla-Website bietet noch einen direkten Download-Link:
ftp://ftp.mozilla.org/pub/mozilla.org/mozilla/releases/mozilla1.2.1/mozilla-macos9-1.2.1-full.bin
Mozilla 1.2.1 ist sonst auch über die Download-Plattform Versiontracker verfügbar:
http://www.versiontracker.com/dyn/moreinfo/macos/3016
Ich hoffe, du hast Spass an diesem ‘alten’ Mozilla. Ich meine, er leistet doch die beste Arbeit im Web auf Mac OS 9.2.
Viele Grüsse, Stefan
