Fotos machen bei Schneegestöber
Zwei Bilder von alten Meistern haben mich dazu gebracht, auch bei düsterem Winterwetter fotografieren zu wollen.
Sorry, die schlechte Fotoqualität, aber ihr versteht wohl schon, was ich meine.
Das Foto links ist von Alfred Stieglitz und zeigt das Flat Iron Building in New York im Jahre 1903. Es liegt Schnee, der Himmel ist bedeckt, vermutlich schneit es. Das Foto rechts ist von Josef Sudek und zeigt ein Tram in Prag im Jahr 1924. Auch hier Schneegestöber.
Oft war ich frustriert, wenn das Wetter nicht zu einem Sonnenspaziergang einlud. Und ich wünschte mir markante Schatten für kontrastreiche Fotos. Nun zeigen mir diese Fotografien, dass auch das Winterwetter seinen Reiz hat. Das Weiss oder das Grau von Schnee und Wolken bilden die Leinwand für die dunklen Linien von Bäumen, Spuren, Häusern oder Menschen. Auf diese Formen und Figuren gilt es zu achten.
Ebenfalls über das Fotografieren im Winter, spricht Brooks Jensen in einer seiner jüngsten Folgen des LensWork-Podcasts: LW0665: Winter Light (MP3).
Passend zum Fotografieren im Schnee auch noch dieses unglaublich faszinierende Video: Michael Kenna’s Hokkaido.
So wünsche ich mir und den Lesern eine fotogene Winterzeit.


Kommentare
Danke für die wunderbare Inspiration an diesem Morgen, der wie geschaffen wäre für solche Fotografie – leider bin ich zur Zeit ans Haus gefesselt nach Fuß-OP. Sonst würde ich mich jetzt glatt in die verschneite Kälte stürzen …
Dann schicke ich dir gute Genesungswünsche. Bei uns wäre das Wetter auch geeignet aber ich kann auch nicht raus, muss arbeiten ;-)