Die Agfa Silette LK und Reisevorbereitungen für Wien
Am vergangenen Samstag hatte ich zwei Begegnungen mit der Marke «Agfa», ein wohlbekannter Name in der Fotogeschichte, doch in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit geraten, seit im Februar 2008 das Agfa-Hochhaus in München gesprengt wurde (Wikipedia-Artikel).
Aus meiner Beruflehre als Reproduktionsfotograf kannte ich den Sitz der Agfa-Graphics Switzerland AG in Dübendorf. Als ich nach einem Ausflug ins Sagentobel auf einmal vor dem in die Jahr gekommenen Gewerbebau mit dem vertrauten Schriftzug stand, bewegte das mich schon gerade etwas nostalgisch.
Zurück in der Zürcher Innenstadt drehte ich dann noch eine Runde durch den Bürkliplatz-Flohmarkt und begegnete einer anderen Agfa-Vertreterin: Der Kamera SILETTE LK Sensor (Bild oben).
Die Kamera hat den typischen orangen Auslöserknopf, ist voll-manuell und hat einen integrierten Fotozellen-Belichtungsmesser. Der Auslöser arbeitet äusserst leise, das Sucherfenster ist zur linken Kameraseite angebracht, wodurch schon fast Leica-Gefühle aufkommen (Übertreibung).
Ich lasse jetzt meinen ersten Film durch die Kamera. Wenn sie gut tut, dann werde ich diese Kamera mitnehmen auf meine geplante Städtereise nach Wien im Juli.
Die Planung der Fotogelegenheiten und den dazu passenden Kameras und Filmen ist natürlich ein grosser Teil meiner Reisevorbereitungen. Erstmals werde ich mit dem iPhone reisen und darauf meine Notizen nachlesen, via Google Earth meine gespeicherten Sehenswürdigkeiten abrufen, twittern und wohl auch mal ein Foto hochladen.
Ich freue mich also auf Wien und auf viele Fotos. Falls mir jemand noch Tipps mitgeben möchte, was ich mir in Wien unbedingt ansehen sollte, dann freue ich mich auch darüber.



Kommentare
Hallo Stefan
Schön das Du auch noch analog arbeitest. Ich habe im Kleinbild auch noch einige Olympusse in Betrieb. Die Pen, ich glaube so um 30 Jahre alt, tut immer noch guten Dienst.
Lieber Gruss
Carlo