Archiv vom April 2007

Tut genau, wie er muss: Switch Audio-Konverter

Switch Sound File Conversion LogoSwitch Sound File Conversion ist eine kostenlose Audio-Format-Konvertierungs-Software.

Problemlos öffnet das Programm Tonaufnahmen aus meiner Digitalkamera im WAV-Format. Auch Voice-Memos von meinem Mobiltelefon im AMR-Audio-Format sind für Switch kein Problem. Im Hauptfenster kann ich das Dokument abspielen und mir je nach Format eingebettete Informationen anzeigen lassen. Einzelne Files oder ganze Ordner kann ich importieren und schliesslich konvertieren. Auch bei den Ausgabeformaten habe ich eine grosse Auswahl – auch wenn ich mich hauptsächlich für MP3 interessiere.

Switch ist so ein Programm, dass genau das tut, was man von ihm erwartet. Ich habe ein einfaches Konvertierungsprogramm gesucht, weil Apple Garageband wie auch Audacity die Sound-Files von meiner Digitalkamera nicht richtig öffnen wollten.

Switch gibt es auch in einer kostenpflichtigen «Plus»-Version. Das Programm gibt es für Mac OS X und Windows.

fragr.de: Kollektives Wissen ganz einfach

fragr.de Logofragr.de ist eine Frage-Antwort-Site nach dem Vorbild von Yahoo! Clever. Sie arbeitet nach dem Prinzip «Weisheit der Vielen»: einer fragt – unter den Vielen weiss sicher einer eine Antwort.

Diese Sites sind ein typisches Phänomen des «Web 2.0», da sie auf Benutzerpartizipation beruhen und oft Tagging und RSS u.s.w. einsetzen. Bemerkenswert: fragr.de basiert einfach auf einem WordPress-Blog.

Auf meine Frage «Was nützt die schwache, kleine Zehe beim Gehen, Laufen oder beim Sport?» habe ich nach rund 24 Stunden auch eine durchaus plausible Antwort erhalten.

Meine Frage wurde übrigens ausgelöst durch meine Erfahrung mit einer gebrochenen kleinen Zehe. Ich habe sie mir am Freitag, den 13. April, an einem Türrahmen angestossen. Dass sie gebrochen war, mochte ich erst gar nicht glauben. Ich war am Freitag auch mit gebrochener Zehe noch gut zu Fuss unterwegs. Am Telefon mit medi24 hatte ich dann den Eindruck, dass die kleine Zehe ja sowieso sehr ungelenk und schwach sei. Trotzdem folgte ich dem Rat, einen Arzt aufzusuchen. Der band mir die Zehe dann auch fest ein. Und dank der Antwort auf fragr.de weiss ich jetzt auch, dass eine gute Genesung doch sehr wichtig ist.

Diese durchaus einfache Umsetzung von fragr.de liesse sich bestimmt auch im Intranet nachbauen, hmm …

onlinekommunikation.ch ist jetzt ein Blog

Unter der Domain onlinekommunikation.ch führe ich seit dem 13. April 2007 wieder ein Blog. Ich möchte darin Beiträge zu den Themen Web-Content und Schreiben fürs Web publizieren.

In der Geschichte von onlinekommunikation.ch habe ich schon früher Versuche mit einem Blog gestartet. Und in meinem regulären Blog habe ich immer wieder über die Themen Web-Content und Onlinetexten geschrieben. Deshalb sind im Blog «Onlinekommunikation» jetzt auch Einträge enthalten, die bis in den Dezember 2003 zurück reichen.

Nach einem ersten Versuch habe ich im April 2004 geschrieben «Was zuviel ist muss weg». Im Juli 2005 dann gab ich zu verstehen, dass ich relativ ratlos sei, was ich mit der ungenutzten Domain anfangen sollte. Ich dachte sogar daran, die Domain freizugeben.

Offen für Ideen, wie die Domain weiter genutzt werden könnte, bin ich weiterhin. Ich würde das Blog auch gerne weiteren Autoren öffnen, die Beiträge zum Themengebiet beisteuern möchten. Wenn das etwas für dich wäre, dann melde dich doch bitte bei mir.

Das Einrichten des Blogs mit WordPress war – wieder einmal – eine problemlose Sache. Die Suche nach einem Theme wie immer zeitaufwändig, am Ende aber erfreulich, wie ich finde. Und Schliesslich habe ich bei meinem Hoster cyon.ch onlinekommunikation.ch als so genannte Addon-Domain eingerichtet, was ebenfalls reibungslos funktionierte.

Nun also: eine frische Blogumgebung für mich und meine Fundstücke zu meinen Lieblings-Fachthemen.
Jetzt bin ich natürlich gespannt, was das «Publikum» dazu meint.

Also doch noch: Gedanken zum Bloggen

Auf Dannie Josts Kommentar will ich jetzt doch noch in einer Form reagieren. Jedoch war da diese Woche auch noch ein anderer Anlass, zu dem ich ein paar Gedanken übers Bloggen ausgedrückt hatte. Ich will mal zusammenfassen:

  • In drei oder mehr Jahren haben viele Blogger für sich wertvolle Erfahrungen mit dem Medium und der Kommunikationsform gemacht.
  • Es ist kein Wunder, dass für einige diese besonderen Kenntnisse zum Inhalt ihres Berufs/Geschäfts wurden.
  • Die Ansprüche ans Bloggen steigen. Gesellschaftlicher Einfluss, alternativer Journalismus – das gelingt nur ganz wenigen und nur mit viel Anstrengung.
  • Blogs mit Fünf-Personen-Zielgruppe wachsen und auch sie sind in ihrem Umfeld von Bedeutung.
  • In der Masse stellen Blogs ein Phänomen dar, das durchaus mit der Erfindung des Buchdrucks verglichen werden kann – das Web erlaubt es jedem zu publizieren, was er will.
  • Die sozialen Kontakte, die durch die Vernetzung entstehen, verändern manchen Freundeskreis. Das hat eine faszinierende Dynamik. Menschen sprechen sehr darauf an.

An Veranstaltungen wie BlogCampSwitzerland schätze ich vor allem, dass ich mich mit Menschen austauschen kann, bei denen das Bloggen Teil ihres Berufs geworden ist (siehe zweiter Punkt oben) – was auch bei mir der Fall ist. Hier liegt mein Interesse. Und hier kann ich auch etwas bewegen.

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Was ist das hier?

Weblog von Stefan Bucher seit 2003. Ich fotografiere leidenschaftlich seit meiner Jugend – in den letzten fünf Jahren wieder meist auf Film. Ich teile gerne meine Erfahrungen und berichte über meine Projekte. Mein Zuhause ist in Zürich, Schweiz.