Metabloggen erlaubt
Am Freitag letzter Woche hat sich bei mir ein Journalist eines Zürcher Gratis-Blattes gemeldet. Er hat sich für das Bloggen interessiert und stellte mir ein paar Fragen. Die Ankündigung des Feierabend-Bloggertreffens hatte ihn offenbar auf die Zürcher Blogger aufmerksam gemacht.
Nun habe ich nichts mehr von ihm gehört.
Ihm gegenüber und auch gestern am Bloggertreffen habe ich folgendes ausgedrückt:
- Das Bloggen ist oft sehr egoistisch – man tut es allein für sich. Und oft auch sehr nach aussen gewendet – man tut es für die Leser/die Community. Beides findet statt und als Blogger wechselt man hin und her.
- Mir ist es eigentlich egal, ob immer mehr Leute bloggen. Ich habe mein Blog und ich habe eine ausreichende Anzahl Blogs, die ich gerne lese. Ich brauche den grossen Boom nicht. Gleichzeitig habe ich immer auch Freude, wenn ich ein für mich interessantes Blog neu entdecke. Und ich evangelisiere natürlich auch für die Sache des Bloggens.
Für Journalisten habe ich übrigens auf meiner Autor-Seite eine Auflistung mit Beiträgen zu häufig gestellten Fragen erstellt.
Matthias denkt auch über die Bloggerei nach: In einem Interview auf Medienpraxis.ch.