Archiv vom August 2005

Vor dem Workshop Onlinetexten

textgoeshere ist das Blog, in dem Dave Nolan seine Dienste als Schreibtrainer und Web-Editor und -Designer anpreist. Darauf finden sich montalich Artikel zum Schreiben im Web.

Zum Beispiel:

Ins Auge gestochen ist mir auch:

Nolan gibt einige Notizen zu einer Präsentation wieder.

Das passt zu meinem Workshop Onlinetexten (Wiki), den ich morgen halte.

Eine hilfreiche Vorbereitung für meine Präsentation fand ich auch in Hans J. Walters Podcast Der Ton macht die Musik. Darin beschreibt er eine Übung zum Finden der optimalen Stimmlage. Dazu summt man ein zustimmendes «Mmm-hmm» und führt den Laut weiter in einen Satz. So trifft man den für die eigene Stimme angenehmsten Ton. Das werde ich jetzt noch üben. «Mmm-hmm»

Vor dem Workshop Onlinetexten habe ich auch diverse Bookmarks zu verwandten Themen in meine Sammlung bei del.icio.us aufgenommen.

Internet: Nervöse Journalisten sehen schwarz

Zum über 10-jährigen Bestehen des Internets wird an manchen Orten darüber nachgedacht, was aus dem weltweiten Datennetz geworden ist. Viren, Spam, Pornografie und Bombenanleitungen – das können doch die Väter des Internets nicht gewollt haben. Deshalb werden Sie in diesen Tagen dazu gedrängt, sich zum Stand des Webs zu äussern.

BBC Newsnight spricht mit Tim Berners-Lee und bedrängt ihn mit Fragen wie «können Sie noch ruhig schlafen?» oder «fühlen Sie sich verantwortlich?» Berners-Lee betont seine Position:

It’s a new medium, it’s a universal medium and it’s not itself a medium which inherently makes people do good things, or bad things. It allows people to do what they want to do more efficiently. […]

I suppose I’m so much more surrounded by the good things that people are doing with it. There are lots of positive stories of people doing great things.

Bei Larry’s World (IT Conversations) gibt es ein Gespräch mit Vint Cerf. Der Vater von TCP/IP muss eingestehen, dass er nicht vorausahnen konnte, was aus dem Internet werden würde. Larry meint, das Internet sei ein «harmful or illegal place to be at» geworden. Und Cerf stellt darauf die ultimative Gegenfrage, ob man das Internet denn besser einstellen sollte.

Sollen wir uns von den schlechten Dingen im Internet bedroht fühlen und an ihnen verzweifeln? Wenn nervöse Journalisten aus dieser Position heraus Interviews führen, dann scheint es fast so. Doch die Internet-Väter und die Menschen, die heute mit dem Medium aufwachsen, haben dem etwas entgegenzusetzen.