Archiv vom Januar 2005

Fotografieren mit Blitz – Das Interview

Schönheiten der Nacht erstrahlen im Blitzlicht auf dem Partyportal tilllate. Wie meistern die tilllate-Fotografen die Probleme beim Fotografieren mit Blitz? Ich habe Super Senior Fotograf Nezo gefragt.

Anmerkung: Dies ist das erste Interview in meinem Weblog. Gerade prickelnd ist es nicht ausgefallen. Ich bringe den Beitrag trotzdem, weil ich in meinem Weblog schliesslich diese Freiheit habe. Das Interview wurde per E-Mail geführt.

F: Blitzlicht kann Gesichter flach und unnatürlich aussehen lassen. Auf den tilllate-Fotos sehen die Partygänger aber gut aus. Wie machst du das?

A: Ein guter Mix aus guter Fotografie im Club mit geigneter Cam (Sony 707/717 oder 828) und eine super Nachbearbeitung im Acdsee 5.0 oder 6.0 – oder allenfalls im Photoshop.

F: Du arbeitest mit Digitalkameras, die über ein eingebautes Blitzgerät und über einen Blitzschuh für ein externes Blitzgerät verfügen. Welcher Blitz kommt wann zum Einsatz?

A: Es kommt nur der externe zum Einsatz.

F: Der Blitz beleuchtet nur einen begrenzten Raum. Welche Distanz zu den Personen ist ideal?

A: Je nach Beleuchtung im Club kann man sehr nahe bei den Leuten stehen oder ein paar Schritte zurück. Da gibt es keine festgesetzte Distanz – da gilt Probieren geht über Studieren.

F: Blitzlicht wirkt kalt. Wie schaffst du es, dass die Fotos trotzdem Wärme und Stimmung vermitteln?

A: Optimale Belichtungszeit, gute Nachbearbeitung.

F: Indirekt Blitzen oder Langzeitaufnahmen sind Tricks beim Blitzen. Welche anderen Geheimnisse für gute Blitzfotos kannst du noch verraten?

A: Das ist unseren internen Fotografen vorbehalten :-).

Internetanwendungen die ich nicht nutze.Teil 2: IM

Instant Messaging (IM) ist der Internetdienst zum Versenden von kurzen Textnachrichten. Die Teilnehmer tauschen ihre Beiträge praktisch in Echtzeit untereinander aus, wie in einem Gespräch. Diese Kommunikation heisst Chatten.

Um Instant Messaging selber betreiben zu können, benötigt man eine Adresse oder einen Benutzernamen. Damit loggt man sich in das Netzwerk der Teilehmer ein. Es braucht also eine Mitgliedschaft bei einem IM-Dienstanbieter wie etwa ICQ, AOL oder MSN.

Instant-Messaging-Kontakte pflege ich keine. Ich habe noch nie jemanden gefragt: «Hast du mir deine ICQ-Nummer?» IM eignet sich in manchen Situationen besser als E-Mail. IM ist schneller und direkter. IM ist für Nachrichten prädestiniert, die im Moment wichtig sind, nicht aber für Leser, die erst am nächsten Tag wieder erreichbar sind. So wird IM oft in Unternehmen oder Teams eingesetzt und dem E-Mail vorgezogen. Leute, die Kontakte mit Verwandten auf anderen Kontinenten pflegen, nutzen IM praktisch als günstigen Telefonersatz. Mittels IM werden kaum lange Texte ausgetauscht, die Konversationen werden meist nicht gespeichert.

Was mich an Instant Messaging irritiert, ist der flüchtige, vielleicht unpräzise Gebrauch schriftlicher Sprache. Ich nehme die geschriebenen Worte oft zu genau. Plaudern mag ich lieber in gesprochenen Worten.

Ich habe kein Login bei einem IM-Anbieter. So nutze ich auch Apples iChat nicht. Einzig die IM-Funktion von Skype habe ich ganz vereinzelt genutzt. Eine sympathische Alternative zu den IM-Giganten ist Jabber, weil das Protokoll mit allen anderen IM-Diensten kompatibel ist. Doch auch dafür fehlt mir der Anwendungszweck.

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Was ist das hier?

Weblog von Stefan Bucher seit 2003. Ich fotografiere leidenschaftlich seit meiner Jugend – in den letzten fünf Jahren wieder meist auf Film. Ich teile gerne meine Erfahrungen und berichte über meine Projekte. Mein Zuhause ist in Zürich, Schweiz.